From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 6 FTS - Royal Air Force

Royal Air Force - No 6 FTS

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 6 Flying Training School (6 FTS)

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Varsity T1

© Willy Metze WJ909/A Varsity T1 6FTS, Gütersloh (08.04.1974) Neben der 5FTS war auch die 6FTS in der Mehrmotoren-Schulung im Dienst. Die letzte Varsity T1 der Einheit wurde erst im Jahr 1976 aus dem Dienst genommen. Die WJ909/A gehörte neben diesem Besuch im Jahr 1974 auch am 5. Juli 1975 zu den Gästen der großen Gütersloh Air Show.

© Günter Grondstein WJ909/A Varsity T1 6FTS, Gütersloh (05.07.1975) Auch die Varsity der 6FTS flogen regelmäßig durch die Berlin-Korridore und landeten in Berlin-Gatow. Diese hier steht mit anderen Maschinen im "Trainer-Static" der Air Show 1975. Leider waren dort Fotos ohne Absperrungen, Menschen und Geräte kaum möglich.

© Wieland Stolze WJ907/G Varsity T1 6FTS, Gütersloh (06.06.1975) Der Name "Varsity" entstammt dem Wort "University" und ist praktisch eine Kurzform, die an die Hauptaufgabe des Musters, die Schulung, erinnern soll. Die Buchstabencodes wurden ziemlich groß am Leitwerk getragen und waren weithin sichtbar.

Jetstream T1

© HaPe Merschbrock XX496/73 Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (1978) Eine der ersten Besuche einer der neuen Scottish Aviation Jetstream T1 der 6FTS in Gütersloh fand im Jahr 1978 statt. Damals flogen die Maschinen noch mit Zahlencodes, später waren die Buchstabencodes üblich und wurden auch nie wieder geändert.

© Thomas Westhoff-Düppmann XX492/A Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (10.11.1981) Auch die Jetstream der Royal Navy und Royal Air Force gehörten nach vielen Jahren im Einsatz nun der Geschichte an. Die XX492 steht heute im Newark Air Museum, Nottinghamshire.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XX496/D Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (ca. 1989) An Freitagen fiel die 6FTS häufig mit drei bis vier Jetstream und/oder mit drei bis vier Dominie ein! Das Muster wurde bei der RAF durch die Beech 300 King Air ersetzt. Die Basis RAF Finningley wurde Mitte der 90er Jahre geschlossen.

© Marcus Herbote XX497/E Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (29.05.1992) Wie für so viele britische Flugzeughersteller war auch für den Erfinder der Jetstream, Scottish Aviation, irgendwann alles vorbei. Bekannt wurde die Firma auch durch die Pioneer und Twin Pioneer.

© Wilfried Zetsche XX498/F Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (Juni 1983) Die Jetstream der No 6 Flying Training School besuchten die RAF-Basis besonders gern an Freitagen, sie waren dann häufig auf der Durchreise nach Berlin-Gatow. Allein die XX498 war im Juni 1983 dreimal zu Besuch in Gütersloh.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XX498/F Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (ca. 1991) Scottish Aviation war ursprünglich der Hersteller der Jetstream. Neben der 6FTS verwendete auch die 750Sqn der Royal Navy das Muster - dort allerdings in der Version T2 und T3.

© Thomas Westhoff-Düppmann XX499/G Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (15.08.1983) Auch die Jetstream T1 wurde bei der RAF bereits aus dem Dienst gezogen. Damals flog die 6FTS noch von Finningley aus, einer ehemaligen Vulcan-Basis und heute als Robin Hood International Airport bekannt.

XX499/G- Jetstream T1 1FTS

© Thomas Westhoff-Düppmann XX499/G Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (05.09.1984) Mehrmals im Monat waren die Dominie und Jetstream der 6Flying Training School in Gütersloh zu sehen. Alleine von 1982 bis 1992 war die XX499/G mindestens 20(!) nachgewiesene Male zu Besuch -letztmalig am 22.07.1992!

© Thomas Westhoff-Düppmann XX500/H Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (07.11.1983) Ursprünglich entwickelt wurde die Jetstream von der hauptsächlich durch den Victor bekannten Firma Handley Page, die aber 1969 in Konkurs ging. Von 1969 bis 97 konnten in verschiedenen Versionen insgesamt 458 Maschinen ausgeliefert werden.

© Jeff Bell XX491/K Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (März 1982) Die Codes der Jetstream wurden ebenfalls auf der bordeigenen Gangway angebracht. Dieses Muster der 6FTS löste die Varsity der 5 und 6FTS in der Mehrmotorenschulung ab. Im Hintergrund erkennt man Chinook "BU" der 18Sqn, zum Zeitpunkt der Aufnahme noch als Gast!

© Jeff Bell XX493/L Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (ca. November 1980) Zusammen mit einer Do28D-2 der Luftwaffe steht die Jetstream auf dem Terminal-Vorfeld. Die Jetstream und Dominie der 6FTS führten regelmäßig und häufig Landungen auf verschiedenen RAF- und NATO-Basen im In- und Ausland durch, um das Training abwechslungsreich und realistisch zu gestalten. Die XX493 wurde am Juni 2006 verschrottet.

© Thomas Westhoff-Düppmann XX493/L Jetstream T1 6FTS, Gütersloh (16.09.1982) Vom 15. Juni 1976 bis zu ihrer Außerdienststellung am 24. Mai 2004 war diese Jetstream bei der Ausbildung unzähliger zukünftiger Piloten für die Hercules, Andover und VC-10 Squadrons zuständig. Die Maschinen der 6FTS flogen von Gütersloh häufig nach RAF Gatow weiter.

Dominie T1

© Marcus Herbote XS732/B Dominie T1 6FTS, Gütersloh (ca. 1985) Die 20 britischen Dominie T1, eigentlich eine militärische Version der zivilen HS125-100, flogen zunächst bei der No 2 Air Navigation School, später 6FTS in Finningley. Bis vor kurzem flogen immer noch einige der Maschinen bei der 55(R)Sqn in RAF Cranwell und konnten auf 45 Jahre unfallfreien Einsatz zurückblicken.

© Andechs XS713/C Dominie T1 6FTS, Gütersloh (ca. 1991) An Freitagen fiel die 6FTS manchmal mit drei bis vier Maschinen ein. Selten blieben die Dominie oder Jetstream über das Wochenende, manchmal flogen die Flugzeuge nach einem Fuelstop nach RAF Gatow oder in den Großraum München weiter.

© Andechs XS728/E Dominie T1 6FTS, Gütersloh (ca. 1991) Die Dominie der 6FTS sind nach Jahrzehnten des ruhmlosen Einsatzes nun auch aus dem Dienst gezogen worden. Vom 23.11.1965 bis Januar 2011 war die XS728 bei der RAF in verschiedenen Trainings-Einheiten im Dienst.

© Günter Grondstein XS729/G Dominie T1 6FTS, Gütersloh (05.07.1975) Über Jahrzehnte waren die Maschinen der No 6 Flying Training School regelmäßige und häufige Besucher. Von daher war es nur logisch, dass auch bei der Air Show 1975 ihre Maschinen in Güterloh zu sehen waren. Die Schule lag viele Jahre auf der ehemaligen V-Force Basis Finningley.

© Marcus Herbote XS730/H Dominie T1 6FTS, Gütersloh (Juni 1983) Heute fliegen die letzten Dominie der Royal Air Force bei der 55(R)Sqn in Cranwell. Sie tragen einen schwarz-weißen Anstrich. In den siebziger und achtziger Jahren flogen sie noch in rot-weißer Bemalung.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XS730/H Dominie T1 6FTS, Gütersloh (ca. 1990) Die Besuche der Dominie T1 waren zu RAF-Zeiten häufig und reglmäßig. Bis vor einigen Jahren flogen acht Machinen dieses Typs noch in Cranwell bei der 55(R)Sqn.

© Thomas Westhoff-Düppmann XS734/N Dominie T1 6FTS, Gütersloh (25.04.1983) Die Dominie basiert auf der Hawker Siddeley HS125-100, der ersten Version der sehr erfolgreichen Familie des britischen Business-Jets, der sehr vielen Luftwaffen auf der Welt als zuverlässiges Flugzeug gedient hat.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 XS710/O Dominie T1 6FTS, Gütersloh (ca. 1990) Die XS710 wurde am 23. April 1965 in den Dienst genommen und war damit nach der XS709 die zweite Dominie T1 im RAF-Dienst. Der Name "Dominie" bezeichnet ursprünglich in der schottischen Sprache einen schottischen Schoolmaster in der Church of Scotland.

Archiv Andechs XS714/P Dominie T1 6FTS, Gütersloh (08.04.1992) Am 27. Januar 1966 wurde diese Dominie T1 an die RAF ausgeliefert. Hier rollt die Maschine bei Ostwind zur 09. Anfang des Jahres 1992 waren die Besucherzahlen in Gütersloh noch auf einem hohen Niveau, das änderte sich dann praktisch nach dem Abzug der Harrier.

© Marcus Herbote XS733/Q Dominie T1 6FTS, Gütersloh (Mai 1987) Zusammen mit den letzten Hercules C1 und C3 (C-130K) des Lyneham Transport Wing und den VC-10 C1 der 101Sqn gehören die Dominie T1 zu den wenigen Maschinen der Royal Air Force, die noch aktiv in den sechziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts im Einsatz waren. Alle drei Muster stehen nach über 40 Einsatzjahren nun kurz vor ihrer Außerdienststellung.

Jet Provost T5

© Christian Hölscher XW311/W und XW352/R Jet Provost T5 6FTS, Gütersloh (17.03.1986) An diesem Tag war die 6FTS auch einmal mit ihren Jet Provost in EDUO - neben drei Dominie blieben die drei J. P. (plus XW291/N) von Freitag bis Montag in Gütersloh. Sie starteten nach dem Wochenende zu dritt zu ihrem Rückflug ins 750km entfernte RAF Finningley und konnten dank der Tiptanks ohne Zwischenstop fliegen. Die "Whiskey" trägt im Gegensatz zur "Romeo" die traditionellen Tragflächen-Serials.

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