From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 85 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 85 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 85 Squadron (85 Sqn)

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Canberra B2 der RAF 85Sqn

WJ567/C Canberra B2 85Sqn

© Erich Westersötebier WJ567/C Canberra B2 85Sqn, Gütersloh (August 1974) Die WJ567 wurde wie so viele Canberra in ihrem "Leben" schon ziemlich herum gereicht, bevor sie bei der 85Sqn in der Zieldarstellungsrolle ankam. Mitte der 50er Jahre war die Maschine in Gütersloh bei der 149Sqn, später flog sie bei der 59Sqn, danach bei der 45Sqn in Tengah/Singapur und gehörte dann zu den 17 B2, die von 1958 bis 62 leihweise bei der Royal New Zealand Air Force eingesetzt wurden. Danach flog sie wieder für die 45Sqn, war eine kurze Zeit bei der A&AEE und kam dann schließlich zur 85Sqn. Als "CC" bei der 100Sqn beendete die WJ567 ihr "Fliegerleben".

WJ567/C Canberra B2 85Sqn

© Wieland Stolze WJ567/C Canberra B2 85Sqn, Gütersloh (August 1974) Vormals im silbernen Anstrich, sind hier nur noch die Tip-Tanks in dieser Farbe. Das Flugzeug trägt hier eine neuere graue Bemalung und die roten Dayglow-Streifen der Trainer und Zieldarsteller, typisch für die 60er und frühen 70er Jahre.

WP515/K Canberra B2 85Sqn

© Erich Westersötebier WP515/K Canberra B2 85Sqn, Gütersloh (September 1968) Eine der beiden für die Lightnings zuständigen Zieldarstellungseinheiten der RAF war die 85Sqn. Sie flog hauptsächlich die Canberra T19, hatte aber von April 1963 bis Dezember 1975 auf der Basis Binbrook auch einige B2 im Einsatz. Hier rollt eine der B2 in ihrem silbernen Anstrich an den Start. Später flog diese Maschine noch bei der 100Sqn in Wyton. Man beachte auch das zu diesem Zeitpunkt rote Fangnetz!

WD966/M Canberra B2 85Sqn

© Wieland Stolze WD966/M Canberra B2 85Sqn, Gütersloh (Juli 1968) Die 85Sqn verfügte mit den anderen beiden Zieldarstellungs-Einheiten No 7 und No 100 Squadron über ein Sammelsurium an ehemaligen Frontline-Canberras. Während die 85 und 100Sqn als Zieldarsteller für die Fighter-Squadrons und SAM-Einheiten dienten, war die 7Sqn eher für die Royal Navy zuständig. Hier sieht man eine frühe B2 im silbernen Anstrich der 60er Jahre.

Canberra T19 der RAF 85Sqn

WH904/K Canberra T19 85Sqn

© Willy Metze WH904/K Canberra T19 85Sqn, Gütersloh (Juni 1972) Bis zum 19. Dezember 1975 existierte die 85Sqn in RAF West Raynham in der Zieldarstellungsrolle für boden- und luftgestützte Einheiten, ab 1968 besonders auch für die RAFG Lightnings. Dann wurde die Aufgabe von der 7 und 100Sqn übernommen. Die 85Sqn verwendete zunächst bis August 1970 auch Gloster Meteor, sowie neben der Canberra T19 auch die B2 sowie vorher kurzzeitig die T11 und PR3. Die WH904 war vormals eine T11 mit eingebautem AI-Radar für Javelin-Besatzungen. Durch den Ausbau des Radars wurde die Maschine dann zur T19.

© Günter Grondstein WH904/K Canberra T19 85Sqn, Gütersloh (Juni 1972) Gebaut wurde die WH904 als Canberra B2 im Jahr 1954 und sie kam zuerst bei der frühen Jet-Bomber-Squadron 207Sqn auf der RAF Station Marham zum Einsatz. Nach deren Auflösung wurde die Maschine zwei Jahre später an die 35Sqn weitergegeben. Es folgten Verwendungen bei der 228OCU, 85Sqn und 7Sqn. Ab dem Jahr 1985 steht sie im Newark Air Museum.

XA536/L Canberra T19 85Sqn

© Wieland Stolze XA536/L Canberra T19 85Sqn, Gütersloh (22.08.1973) Die XA536 war die einzige Canberra B2 mit einer XA-Seriennummer und löste direkt die WD991 ab, die beim Testflug abgestürzt war. Eine Modernisierung zur Canberra T11 mit dem "Airpass"-Radar folgte, eine Rückrüstung und der Ausbau des für die Javelin-Navigator-Ausbildung wichtigen Radars machte sie im Jahr 1969 zur T19.

Canberra T4 der RAF 85Sqn

WH849/N Canberra T4 85Sqn

© Wieland Stolze WH849/N Canberra T4 85Sqn, Gütersloh (August 1974) Jede Canberra-Squadron verfügte in der Regel über mindestens einen T4-Trainer, der über eine Doppelsteuerung verfügte und aufgrund der glaslosen Nase gut erkennbar ist. Die WH849 war nur kurz bei der 85Sqn im Dienst, flog später bei der 360, 100 und 7Sqn sowie bei der 231OCU und steht heute im RAF Laarbruch Museum in Weeze! Das Airfield House im Hintergrund wurde erst Ende der 60er Jahre von den hohen Kiefern, Tannen und Sträuchern frei geschnitten.

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