From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 9 Sqn - Royal Air Force

Royal Air Force - No 9 Squadron

Gastflugzeuge der Royal Air Force, No 9 Squadron (9 Sqn)

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Tornado GR1 der RAF 9Sqn

ZA592/G Tornado GR1 9Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann ZA592/G Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (17.09.1984) Die ZA592 wurde am 11. Februar 1982 an die 9Sqn ausgeliefert und erhielt umgehend den Buchstabencode "Golf". Offiziell wurde die Staffel erst am 1. Juni aufgestellt, bis Ende April 1982 waren die "Bats" noch mit der Vulcan B2 in Waddington ausgerüstet.

ZA592/G Tornado GR1 9Sqn

© Marcus Herbote ZA592/G Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (17.09.1984) Die No 9 Squadron war zu diesem Zeitpunkt noch in RAF Honington stationiert, erst am 1. Oktober 1986 verlegte sie nach Brüggen. Zusammen mit einem zweiten unidentifizierten Tornado besuchte die 9Sqn an dem Tag erstmalig mit dem Tornado RAF Gütersloh.

ZA592/G Tornado GR1 9Sqn"ZA592/G Tornado GR1 9Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann ZA592/G Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (17.09.1984) Im Jahr 1982 erhielt die No9Sqn als erste Einsatzstaffel der Briten den neuen Panavia Tornado. Die Maschinen trugen Seriennummern von ZA586 bis ZA597 und Codes von A bis M. Dazu kam ein weiterer GR1T (ZA602), nachdem bereits die ZA594 als Twinstick ausgeliefert wurde. Bis etwa 1984 flogen die Maschinen weitgehend unverändert bei der Einheit.

ZA5??/- Tornado GR1 9Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann ZA5??/- Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (17.09.1984) Weitaus seltener als auf den beiden Strike-Basen Laarbruch und Brüggen landeten Tornados der in UK stationierten Verbände in Gütersloh. Leider blieb dieser Tornado der ersten Lieferung von 13 GR1 und GR1T an die 9Sqn in Honington wegen des fehlenden gelben Buchstabencodes unidentifiziert.

ZD892/AF Tornado GR1 9Sqn

© Marcus Herbote ZD892/AF Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (22.12.1987) Zwei Tage vor Heiligabend kam die 9Sqn aus Brüggen mit zwei Tornados nach Gütersloh. Sie war dort nicht allein, teilte sie sich doch mit fünf KLu F-16, einem FAB Sea King, einer FAB Magister, zwei deutschen Alpha Jet, einer Andover, einer Hercules und zwei BAe 125 die Flightline.

ZD893/AG Tornado GR1 9Sqn

© Thomas Westhoff-Düppmann ZD893/AG Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (27.05.1987) Ausgeliefert wurde der ZD893 erst am 25. Juli 1985 an die 9Sqn, hier ist der Tornado also noch keine zwei Jahre im Dienst. Am 20. Januar 1991 stürzte die Maschine direkt nach dem Start in Dharan während des Golf-Konflikts ab, nachdem die Piloten aufgrund einer mangelhaften Steuerung den Jet verlassen mussten.

ZD996/AK Tornado GR1 9Sqn

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 ZD996/AK Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (12.06.1989) Die vier Tornado-Staffeln aus Brüggen kamen meistens mit einzelnen Maschinen zu Besuch. Oftmals landeten sie auch mit technischen Problemen, so wie der "AK", der eine Notlandung machte. Später wurde dieser Tornado zur Aufklärungsversion GR1A modifiziert.

ZD996/AK Tornado GR1 9Sqn

© Martin Fox ZD996/AK Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (13.06.1989) Alle RAF Germany-Squadrons hatten nach der Kollision eines britischen Tornados und eines deutschen Alpha Jets zwei bis drei ihrer Jäger und Jagdbomber mit roten, weißen oder blauen Leitwerken zu versehen, um die bessere Erkennbarkeit im Tief- und Tiefstflug zu erproben. Bei der 9Sqn erhielt die ZD996 eine weiße Finne. Einen Tag zuvor machte die Maschine eine Notlandung und fand sich zwischen zwei weiteren Notgelandeten aus Belgien wieder: BR04 Mirage 5BR und FA-102 F-16A. Im Hintergrund stehen gleich zwei Andover E3/E3A der 115Sqn, die XS603 und XS640!

© Pete Webber ZE116/AL Tornado GR1 9Sqn Gütersloh (23.08.1988) Völlig ohne Aussenlasten steht die "AL" der 9Sqn auf der Platte. Dieser Tornado war der einzige britische GR1 mit einer ZE--- Seriennummer. Die Maschine wurde aus der Serie der Tornado IDS für die Royal Saudi Air Force heraus gelöst.

ZG754/AW Tornado GR1 9Sqn

© Marc Tecklenborg ZG754/AW Tornado GR1 9Sqn, Gütersloh (20.05.1992) Beim Umdrehen auf Bahn 09 wurde dieser Tornado der No9Squadron aus RAF Brüggen "geschossen". Ein Staffelwappen trägt die Maschine noch nicht. Nach dem ersten Golfkrieg war leider die Code- und Markierungsordnung innerhalb der RAF-Staffeln für viele Jahre vorbei und musste mühsam erst wieder hergestellt werden.

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