Gastflugzeuge der Royal Air Force – RAE

© M. Kraßort WH953 Canberra B6 RAE Bedford Gütersloh (Oktober 1988) Hier startet die WH953 am 03.10.1988 zurück in Richtung Bedford. Diese Canberra B6 wurde zu verschiedenen Radar-Tests eingesetzt. Seit dem 02. Februar 1955 bis zu ihrer Außerdienststellung in den neunziger Jahren flog das Flugzeug bei der Erprobungsflotte. In Gütersloh war die Maschine nur einmal in den achtziger Jahren zu sehen.
© Markus Remfert WH953 Canberra B6 RAE Bedford , Gütersloh (Oktober 1988) Nur ein einziges Mal fand Canberra B6 WH953 der RAE Bedford (vormals unter der RSRE Bedford) den Weg nach Gütersloh. Dies geschah am 3. Oktober 1988 bei leider recht schlechtem Wetter. Ihre ungewöhnliche Nase bekam die Maschine bereits im Jahr 1959 verpasst. Man erkennt auf dieser Aufnahme sehr gut die ausgefahrenen Bremsklappen während der Landung auf der britischen Basis.
© Holger Hartwig WJ992 Canberra T4 RAE Bedford, Gütersloh (19.02.1991) Eine der seltenen Maschinen des Jahres 1991 in Gütersloh war diese Canberra T4, die im Dienst der RAE Bedford stand. Man erkennt hier hinter dem linken Triebwerk die Rauchspuren des AVPIN-Starters! Ursprünglich war die WJ992 als B2 gebaut worden, flog aber lediglich bei der 76Sqn in Wittering. Umgebaut zur T4 ging das Flugzeug am 17.01.1957 zur RAE.
© Holger Hartwig WJ992 Canberra T4 RAE Bedford Gütersloh (19.02.1991) Eine seltene Maschine wie die Canberra T4 WJ992 der RAE bei Sonnenschein im Schnee zu fotografieren ist sicher einzigartig - hier ist es dem Fotografen einmal gelungen! Glückwunsch!

© M. Kraßort WK163 Canberra B6 RAE Bedford Kurz vor der Landung in Gütersloh wurde dieses Foto der Canberra B6 WK163 im goldenem Oktoberwetter des Jahres 1982 geschossen. Bei Sonne kommt das typische „Natural Metal Finish“ der „goldenen Fünfziger“ ganz besonders gut heraus. Wenige Jahre später bekam die Maschine die rot-weiß-blaue Bemalung, die sicher nicht weniger attraktiv aussieht.
© Erich Westersötebier WK163 Canberra B6 RAE Bedford, Gütersloh (20.10.1982) Im Hintergrund der WK163, die am 28. August 1957 einen Höhenweltrekord mit 70.310 Fuß erflogen hat, rollt die NF-5B K-4024 der 316Sqn an. Der Oktober 1982 machte durch sehr viele Gastmaschinen von sich reden, u.a. gab es ein Luftkampftraining mit Lightnings und Hawks, die RAE war mit mehreren Maschinen am Platz und jeden Tag waren zahlreiche Fighter unten.
© W. Zetsche WK163 Canberra B6 RAE Bedford Gütersloh (Oktober 1982) Hier sieht man Canberra B6 WK163 der RAE Bedford kurz vor dem Start von Bahn 27 in Gütersloh. Diese Maschine hatte 1957 einen Höhenweltrekord über 70.000 Fuß aufgestellt und trägt hier noch den ursprünglichen silbernen Anstrich der fünfziger Jahre. Diese Canberra weilte vom 11.-22.10.82 in Gütersloh und wurde zeitweise bei ihren Erprobungsflügen von zwei Hunter T7 (WV383 und XF321) unterstützt.
© Wilfried Zetsche XH169 Canberra PR9 1PRU, WK163 Canberra B6 RAE & XT661 Vickers Viscount 838 RAE, Gütersloh (02.12.1984)
© Erich Westersötebier WK163 Canberra B6 RAE Bedford , Gütersloh (Dezember 1984)
© Christian Hölscher WK163 Canberra B6 RAE Bedford Gütersloh (Dezember 1984) In den 80er Jahren lohnte es sich auch, mal länger "zu spotten". Hier landet bei Ostwind und tiefstehender Dezember-Sonne die Canberra WK163 der RAE Bedford. Bis 1983 war die Maschine noch in silbernem Natural Metal Finish zu sehen.

© W. Zetsche WL679 Varsity T1 RAE Farnborough Gütersloh (Oktober 1987) Die Varsity T1 der RAE Farnborough rollt im Oktober 1987 nach der Landung zurück auf ihren Abstellplatz in Gütersloh. Diese Varsity war bis zu ihrer Außerdienststellung im August 1991 die letzte noch fliegende Maschine dieses Musters weltweit! Ein Jahr später wurde sie nach 37 aktiven Jahren an das Cosford Aerospace Museum überstellt. Ein würdiger Ruheplatz für eine alte Dame!

© W. Zetsche WL679 Varsity T1 RAE FarnboroughGütersloh (Oktober 1987) Auch ein aktiver Flugplatz wie Gütersloh kommt einmal zur Ruhe! Hier steht Varsity T1 WL679 an einem Oktober-Wochenende im Jahr 1987 auf der großen Gütersloher Flightline. Im Hintergrund ist ein Chinook HC1 der damals hier stationierten 18Sqn zu erkennen.

© W. Zetsche WL679 Varsity T1 RAE Farnborough Gütersloh (1987) Der letzte Besuch der Varsity T1 erfolgte im September 1990. Während ihrer Aufenthalte in Gütersloh flog die Maschine verschiedene Einsätze und war bei Luftfahrenthusiasten besonders wegen ihrer zwei lauten Kolbenmotoren beliebt. Ganz besonders schön anzusehen waren die zahlreichen tiefen Überflüge während eines Besuchs im Jahr 1987.
© Erich Westersötebier WL679 Varsity T1 RAE Farnborough, Gütersloh (Oktober 1983) In den 60er und 70er Jahren flogen noch zahlreiche Varsity bei den Trainingsverbänden der RAF. Dieses Unikat war die letzte Maschine der Baureihe im Dienst der Briten. Der Name Varsity leitet sich aus dem Wort "University" ab, ein Hinweis auf die Trainingsaufgabe des Flugzeugs.

© Dirk Hartmann WL679 Varsity T1 RAE Farnborough, Gutersloh (ca. 1987) The low passes of this Varsity "attacking" the Rapier units near the airfield were regular highlights at Gutersloh.

© Dirk Hartmann WL679 Varsity T1 RAE Farnborough, Gutersloh (ca. 1987) In the eighties the Varsity was a real rarity. WL679 was the only example still in use with the British Forces.
© Erich Westersötebier WT212 Canberra B6 RAE/IAM, Gütersloh (September 1969)

© A. Saal WT327 Canberra B(I)8 RAE Bedford Gütersloh (Dezember 1984) Obwohl es sich bei der Canberra WT327 eigentlich um eine Maschine der Version B(I)8 handelt, trägt dieses Flugzeug die Nase einer Canberra B2. Während des Besuchs in Gütersloh am 4. Dezember 1984 war die „Old Lady“ im Auftrag der RAE Bedford unterwegs. Im Jahr 1991 wurde die Maschine schließlich aus dem Dienst gezogen.
© Erich Westersötebier WT327 Canberra B(I)8 RAE Bedford, Gütersloh (Dezember 1984) Auch wenn diese Canberra eine B(I)8 ist, vermisst man bei ihr das tropfenartige Fighter-Cockpit dieser Version, so wie es auch die PR9 trägt. Vor lauter Rasberry-Ripple erkennt man auf dieser Aufnahme kaum die Flightline!

© W. Zetsche Die Hunter T7 WV383 der RAE Farnborough sonnt sich hier in der Oktobersonne des Jahres 1983. Diese Hunter flog vom 20. bis 31. Oktober mehrere Missionen von RAF Gütersloh aus. Zusätzlich fanden auch Viscount XT661 und Varsity T1 WL679 den Weg auf die Basis. Später kam dann noch die Dakota C3 ZA947 aus Farnborough hinzu und alle vier Maschinen machten diese zwei Wochen zu einem ganz besonderen Erlebnis.
© Erich Westersötebier WV383 Hunter T7 RAE Farnborough, Gütersloh (Oktober 1983) Eines der größten Detachments des Royal Aircraft Establishment fand im Herbst 1983 statt. Diese schmucke Hunter war unter den teilnehmenden Maschinen.

© Archiv Marcus Herbote XA880 Devon C2 RAE Llanbedr Gütersloh (05.09.1989) Die Air Transport Flight der RAE Farnborough setzte in den frühen 80er Jahren noch insgesamt vier Devon C2 ein. Die Maschinen begannen ihren Einsatz bei der Forschungseinheit in den 50er Jahren und wurden ab Februar 1986 durch die Piper Navajo Chieftain ersetzt. Diese Devon C2 gehört dagegen zur RAE Llanbedr in Wales und kommt am 5. September 1989 zur Landung rein.
© Martin Fox XA880 Devon C2 RAE Llanbedr Gütersloh (05.09.1989) Nur in den wenigsten Fällen konnte man auf der Gütersloher Flightline eine Maschine alleine ablichten. Bei dieser Devon des Royal Aircraft Establishment erkennt man eine Phantom FGR2 der 19Sqn im Hintergrund. Dieser Besuch einer D.H. Devon war mit großer Wahrscheinlichkeit der letzte dieses Musters in Gütersloh. Der letzte Besuch einer Devon C2 der 207Sqn fand Anfang 1984 statt. Die Basis Llanbedr in Wales wurde im Jahr 2004 geschlossen.
© Erich Westersötebier XB259 Beverly C1 RAE Farnborough, Gütersloh (September 1971) Als erste Beverly der Serie C1 wurde die Maschine am 29.01.1955 von Brough aus geflogen. Das Flugzeug flog in ihrer gesamten Karriere bei der RAE (unterbrochen von wenigen Monaten bei der ETPS) und wurde erst Ende 1972 aus dem Dienst gezogen. Nach einem kurzen Ausflug bei der zivilen "Court-Line" Airline flog der Transporter am 30.03.1977 zum letzten Mal. Als einzige noch existierende Beverly C1 steht das Flugzeug heute im Army Museum of Transport in Beverly/Yorkshire!
© Erich Westersötebier XN923 Buccaneer S1 RAE West Freugh, Gütersloh (Juli 1969) Im Auftrag der RAE West Freugh wurde die XN923 bei Waffenversuchen eingesetzt. Später ging die Maschine zurück zum Hersteller, danach flog sie bei der A&AEE. Die Buccaneer S1 unterschied sich durch die erheblich geringenen Durchmesser ihrer Lufteinläufe von der späteren S2, die beiden Triebwerke vom Typ Bristol Siddeley DGJ.2 leisteten lediglich 3.100 kg Schub. Hier wird die Maschine von einer Lightning der 92Sqn "beschattet".

© Marcus Herbote XS646 Andover C1 (mod) RAE Farnborough Gütersloh (September 1984) Diese Andover C1(mod) der RAE startet im September 1984 zu ihrem Rückflug nach Großbritannien. Diese Turboprop-Maschine war ein relativ häufiger Gast in Gütersloh. Die XS646 ersetzte nach Außerdienststellung der Varsity T1 WL679 diese Maschine und bekam daraufhin in ihrer Nase eine Infrarot-Kamera installiert.
© Marcus Herbote XV208 Hercules W2 RAE Farnborough/MRF Gütersloh (31.01.1990) Nur wenige Male fand die Hercules W2 der Meteorological Research Flight (MRF) der RAE Farnborough den Weg nach Gütersloh, so wie hier am 31. Januar 1990. Die XV208 diente anfangs bei der 48Sqn der RAF in Changi/Singapur. Nach umfangreichen Modifikationen inklusive einer „Pinocchio-Nase“ ging die Hercules am 03.01.74 an die MRF. Das ursprüngliche Nasenwetterradar war in einem Behälter über dem Cockpit eingebaut. Diese Maschine erhielt bis heute keine rot-weiß-blaue Bemalung, die MRF hat das Flugzeug quasi nur „gemietet“.

© M . Kraßort XW750 HS.748 srs. 107 RAE Bedford Gütersloh (1989) Kurz vor der Landung sieht man hier die HS.748 srs.107 XW750 der RAE Bedford. Dieses Flugzeug bekam erst im Jahr 1986 die rot-weiß-blaue Bemalung und flog vorher innerhalb der RAE Bedford in der Blind Landing Experimental Unit. In Gütersloh war die HS.748 je zweimal im Jahr 1984 und 1989 zu Besuch, diese Aufnahme entstand im Jahr 1989. Das Flugzeug dient unter anderem auch für Verbindungs- und Transportflüge.
© Christian Hölscher XW750 HS748 srs.107 RAE Bedford, Gütersloh (Dezember 1984) Das Royal Aircraft Etablishment untersteht direkt dem britischen Ministry of Defence. Die Einheit verfügte in den 80er und 90er Jahren noch über ein riesiges Arsenal an Jets, Hubschraubern, und Transportern - meistens waren es Einzelstücke, die zu Testzwecken modifiziert wurden, um Neuentwicklungen, wie z.B. Radar, Waffen, etc. zu testen. Diese startbereite HS748 auf Runway 09 war in Ihrem ersten Leben zivil (G-ASJT) und ging nach dem Militärdienst wieder in den zivilen Bestand über (N748D), wurde aber am Zielort nur noch als Ground Instructional Airframe genutzt.

© Marcus Herbote XX105 BAC 1-11 srs 201AC RAE Bedford Gütersloh (September 1985) Diese BAC 1-11 der RAE Bedford war häufiger in Gütersloh anzutreffen. Das Ungewöhnliche an dieser vierten produzierten 1-11 ist zweifellos die gelbe Unterseite. Man sieht hier das Flugzeug im Jahr 1985 beim Ausrollen auf der Landebahn. Seltener war dagegen die BAC 1-11/479 ZE432 der ETPS und die ZE433 der RAE Bedford in Gütersloh zu sehen.

© W. Zetsche XX105 BAC 1-11 DRA Bedford Gütersloh (ca. 1991) Hier befindet sich die BAC 1-11 XX105 im Endanflug auf Gütersloh. Die Maschine trägt bereits den späteren Schriftzug „Defence Research Agency“. Bei längeren Aufenthalten von RAE-Flugezugen in Gütersloh diente die One Eleven häufig mit Transport- und Verbindungsflügen zur Untersützung der Besatzungen der Hunter, Canberra, Varsity und Viscount.

© W. Zetsche XX919 BAC 1-11 srs. 402Aap RAE Farnborough Gütersloh (20.12.1982) Diese BAC 1-11 flog ab April 1966 fünfeinhalb Jahre für die Philippine Air Lines bevor die Maschine vom britischen Verteidigungsministerium zurück gekauft wurde. Ab Mai 1974 war sie dann für die RAE Farnborough im Einsatz. Diese Aufnahme wurde am 20. Oktober 1982 gemacht und zeigt die BAC 1-11 in ihrem ursprünglichen weiß-blau-grauen Anstrich kurz vor dem Start in Gütersloh. In den neunziger Jahren wurde das Flugzeug unter anderem für Sonarbojenversuche eingesetzt.
© Meinolf Kraßort ZE433 BAC 1-11/479FU RAE Bedford, Gütersloh (November 1988)

© W. Zetsche ZA947 Dakota C3 RAE Farnborough Gütersloh (Oktober 1982) Hier sieht man Dakota C3 ZA947 kurz vor dem Losrollen zum Start. Die Aufnahme entstand im Oktober 1982 und zeigt die Maschine in einem weiß-grauen Anstrich mit einem blauen Streifen. Die Dakota gehört unter den Luftfahrtenthusiasten wohl zu den beliebtesten Flugzeugen, die Maschine ist trotz ihres Alters schier unverwüstlich!
© W. Zetsche ZA947 Dakota RAE Farnborough Gütersloh (Oktober 1982) Im Herbst 1982 war die Dakota ZA947 für acht Tage in Gütersloh zu Gast. Sie flog mehrere Einsätze und steht hier auf der großen Flightline. Dieses Flugzeug war bei der RAE Farnborough hauptsächlich für Langsamflugtests (z.B. mit Fallschirmspringern) und für allgemeine Transportaufgaben im Einsatz.
© Wilfried Zetsche ZA947 Dakota C3 RAE Farnborough Gütersloh (Oktober 1982) Ein echtes Unikat, wie so viele Maschinen bei der RAE, war die vormals bei der kanadischen Luftwaffe im Einsatz gewesene Douglas Dakota.

© W. Zetsche ZA947 Dakota C3 RAE Farnborough Gütersloh (Oktober 1983) Im Jahr 1983 bekam die ZA947 ihren „Raspberry Ripple“-Anstrich verpasst. Hier steht die Dakota im gleichen Jahr auf der Gütersloher Basis. Leider hatte das Flugzeug am 08.08.1989 in Großbritannien durch das Versagen des linken Fahrwerkbeins einen Unfall, was eine schwer beschädigte Tragfläche zur Folge hatte. Die Dakota konnte aber repariert werden und war bis Anfang 1993 für die RAE bzw. DRA im Einsatz.
© Marcus Herbote ZA947 Dakota C3 RAE Farnborough, Gütersloh (07.07.1986) Diese Dakota C3 flog früher bei der kanadischen Luftwaffe und trug dort die Kennzeichen RCAF661 und KG661. Im Mai 1971 ging die Maschine an die RAE. Nach der Reparatur infolge einer Bruchlandung wurde das Flugzeug an die Battle of Britain Memorial Flight weitergegeben, wo sie auch heute noch fliegt.
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