From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Red Arrows - Royal Air Force

Royal Air Force - Red Arrows

Gastflugzeuge der Royal Air Force, Red Arrows

RAF College | Übersicht | 1 PRU

Gnat T1

© HaPe Merschbrock XP535 Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (April 1977) Die Gnats der britischen Kunstflugstaffel kamen in Gütersloh für gewöhnlich immer eng und tief zur Landung herein. Hier die ist XP535 mit zwei Piloten besetzt. Auf den Verlegungsflügen zu einer Air Show konnten oftmals Chefmechaniker, Manager und andere Teammitglieder mitfliegen.

© Günter Grondstein XR987, XS101 plus acht Gnat T1 Red Arrows Gütersloh (September 1972) Aufnahmen der Red Arrows gibt es aus Gütersloh viele, aber wenige zeigen die gesamte Flightline des Aerobatic Teams der Central Flying School. Im Hintergrund sieht man eine Reihe von Lightning F2A der 19Sqn. Der geschlossene Hangar 2, Heimat der 92Sqn, lässt darauf schließen, dass die Einheit nicht vor Ort oder bereits im Feierabend oder Wochenende angekommen war.

© HaPe Merschbrock XR987 Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (April 1977) Von 1965 bis 1979 flogen die Red Arrows mit der Folland Gnat, zuvor hatten die „Yellowjacks“ das Muster ein Jahr eingesetzt. Squadron Leader Frank Hoare war der Team Leader im dem Jahr. Von 1966 bis 1983 flogen die Red´s von RAF Kemble aus.

© Günter Grondstein XR991 Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Bei der Landung nach einem Display während der Air Show wurde diese schmucke Gnat aufgenommen. Hier die die geringe Größe des Trainers einmal nicht zu erkennen.

© Erich Westersötebier XR996 Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (April 1977) Hinter dem Starter-Caravan zeigt dieser Red Arrows Pilot was er kann! Die Tragflächenspitze ist nur wenige Meter vom Boden entfernt! Zu diesem Foto könnte man auch einfach sagen: Ohne Worte!

© HaPe Merschbrock XS101, XR993, XP535 plus sechs Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1979) Auf diesem Bild kann man sehr gut sehen, dass man bei der Gnat keine Leiter benötigte, um ins Cockpit zu sehen! Obwohl das Flugzeug sehr klein war, war sie als einsitzige Ajeet im Dienst der Inder in den indisch-pakistanischen Kriegen bei den Gegnern gefürchtet.

© Wolfgang Lohmann XS107 Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (28.07.1972) Auch mit der Spannweite von nur 6,73 Meter konnten auf dem noch bis 1979 sehr schmalen Taxiway alter Bauart keine zwei Red Arrows Gnat direkt nebeneinander sondern nur schräg versetzt rollen.

© Wieland Stolze XS107 plus drei unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Die „Reds“ wurden sicher oft in Formation im Flug fotografiert, aber gute Aufnahmen einzeln oder gar zu viert auf der Bahn sind eher selten. Zusammen mit den „Frecce Tricolori“ war die britische Kunstflugstaffel vom 20. bis 23. August zu Besuch in Gütersloh, nur, um am Flugtag auf dem kleinen Verkehrslandeplatz Telgte-Berdelhafen teilzunehmen!

© Günter Grondstein XS111, XR540, XR991 plus zwei Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (28.07.1972) Zweifellos flogen die Red Arrows an dem Tag der "kleinen" Air Show 1972 nur ihr Schlechtwetterprogramm. An die spektakulären Loopings war wegen der niedrigen Wolken und des Dunstes nicht zu denken.

© Erich Westersötebier XS111 Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (Juni 1976) „Die letzten werden die ersten sein“. Die letzte für die RAF gebaute Gnat T1 führt in dieser Flightline die Red Arrows an – und das letztmalig in Gütersloh! Am 24. Juni 1976 ging das Flugzeug bei einem Bremsunfall in Kemble zu Bruch, nur wenige Wochen oder gar Tage nach dem Entstehen dieser Aufnahme. Das Flugzeug wurde abgeschrieben (w/o). Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist dies das letzte Bild der XS111 außerhalb von England. Im Hintergrund steht mit der XV300 die typische Support-Hercules. Bis 1970 hatte das Team noch eine Argosy C1 auf ihren Touren begleitet.

Unidentifizierte/Formationen

© W. Herbote unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (1967) Acht Maschinen der "Red Arrows" stehen auf den Gütersloher Abstellflächen. In den Jahren 1965 und 1967 flog das Team nur mit sieben Maschinen (plus eine spare, die am Boden blieb), nur 1966 und ab 1969 gehörten neun Gnat zur Vorführung. Rechts im Hintergrund kann man eine Argosy, einen Wessex der 18Sqn sowie vor Hangar 6 eine Alouette II erkennen.

© Günter Grondstein unid. Gnat T1 Red Arrows Gütersloh (29.07.1972) Von hinten sieht man die komplette Mannschaft der britischen Kunstflugstaffel sicher selten. Hier beginnen sie gerade ihre Flugvorführung während ihres mindestens einmal im Jahr stattfindenden Besuchs - hier im Sommer 1972.

© Wieland Stolze sechs unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Bei jedem ein- oder zweitägigen Aufenthalt der Red Arrows in Gütersloh wurde immer mindestens eine Vorführung über der Basis für die Soldaten und Zivilbediensteten, aber auch für deren Angehörige, geflogen.

© Wilhelm Hölscher unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Das Manöver "Rollbacks" wird hier entlang der 09 in den Farben des Union Jack geflogen. Die Show der Red Arrows wurden jedes Jahr verändert und eine Saison wie eingeprobt geflogen, es sei denn, es musste aufgrund von schlechtem Wetter ein Kurzprogramm geflogen werden.

© Wilhelm Hölscher unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Als "Viggen" steigen neun Gnat in den ostwestfälischen Himmel. Diese Formation wurde zum ersten Mal im Jahr 1975 in das Flugprogramm eingebaut.

© Wilhelm Hölscher unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Die Red Arrows waren berühmt für Ihre Präzision und berüchtigt für ihr "Close & Low". Hier das Synchro Pair beim Aufeinandertreffen mit Farbwechsel. In der 46-jährigen Geschichte der Red Arrows gingen von 1965 bis 1979 sieben Gnat und von 1979 bis 2011 zehn Hawk durch Unfälle verloren. Neun der Besatzungsmitglieder kamen dabei insgesamt ums Leben, zuletzt am 20.08.2011 nach einer Vorführung beim Bournemouth Air Festival durch Absturz und am 08.11.2011 auf der Homebase in RAF Scampton, weil der Schleudersitz am Boden auslöste.

© Wilhelm Hölscher unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Nach einem erneuten Farb- und Formationswechsel geht es als "Diamond" weiter. Derartige Vorführungen waren nur bei gutem Wetter möglich.

© Wilhelm Hölscher unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Traditionell begannen alle Kunstflugstaffeln ihre Vorführung im Rücken der Zuschauer. Hier fliegen die Red Arrows in der Arrow-Formation vom Teutoburger Wald kommend in südliche Richtung.

© Günter Grondstein unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Die Massenstarts der Red Arrows waren und sind legendär wie man hier in Gütersloh sieht. Auf der rechten Seite erkennt man noch die zweimal drei Precission Approach Path Indicator (PAPI), ab Anfang der achtziger Jahre mussten sie einer Reihe von vier PAPI´s weichen.

© Günter Grondstein unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Etwa 300.000 Besucher erfreuten sich während der größten Air Show auf Gütersloher Boden nicht nur an der britischen Kunstflugstaffel. Es war der größte jemals in Gütersloh abgehaltene Flugtag.

© Günter Grondstein unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (06.07.1975) Mit ihrer sehr hohen Rollgeschwindigkeit war die Folland Gnat sicher ein optimales Flugzeug für den Kunstflug. Man musste sogar Rollstopper einbauen, um diese Agilität etwas zu begrenzen!

© HaPe Merschbrock unid. '1' Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Die wendige Gnat wies eine extrem hohe Rollgeschwindigkeit auf. Mehr als 360 Grad pro Sekunde führten schließlich zum Einbau von Rolldämpfern! Hier bereitet sich die Kunstflugstaffel auf die nächste Vorführung vor. Der Flug von Gütersloh nach Telgte dauerte nur wenige Minuten.

© HaPe Merschbrock unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Bis ca. 1978 trugen die Gnat der "Red Arrows" noch die blauen Ziffern an den Bugradklappen. Der spätere weiße Streifen unter dem Cockpit war noch gezackt.

© Erich Westersötebier unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Mindestens einmal pro Jahr flogen die Red Arrows für die Truppen in Gütersloh eine eigene Vorführung: Das war ein regelmäßiger Dank an die vielen Tausend Soldaten, die über die Jahre hinweg auf einer der aktivsten RAF-Basen quasi an vorderster Front lagen.

© HaPe Merschbrock unid. '1' Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Typisch für eine Flightline von Folland Gnat war das Fehlen sämtlicher Leitern und Treppen! Interessant bei dem Trainer ist das nach hinten einfahrbare Hauptfahrwerk, das praktisch ein Bestand der Hauptfahrwerksklappen war!

© HaPe Merschbrock unid. '1' Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Zum Aussteigen war keine Leiter vonnöten. Es gab wohl keinen derartig kleinen Jet, der zugleich so leistungsstark war. Im Jahr 1964 flogen die Vorläufer der Red Arrows, die Yellowjacks, das Muster im zitronengelben Anstrich!

© HaPe Merschbrock unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Der im Vergleich zur Gnat ("Mücke") große Fuel Bowser lässt den Trainer winzig aussehen. Die beiden Warte tun ihr Übriges, um den Größenunterschied nicht zu widerlegen.

© HaPe Merschbrock unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1977) Die "Red Arrows" waren im Jahr 1977 mal wieder zu Gast in Gütersloh, Hauptanlass war die Flugschau in Telgte-Berdelhafen. Meistens nahm das Aerobatic Team auch bei der Rhine Army Summer Show im Herbst jeden Jahres in Bad Lippspringe in der Senne sowie beim Flugtag in Damme am Dümmer teil!

© Erich Westersötebier unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1979) Die hohe Genauigkeit und das brilliante Manövrieren in engen Formationen gehörten schon immer zu den Spezialitäten der Red´s. Hier sieht man unter den Maschinen das gelbe Fangnetz der Landerichtung 27 in Ruhestellung sowie das Markerboard "6" auf der linken Seite. Dahinter befindet sich das Fangseil, für einen "Master Diversion Airfield" ein absolutes Muss!

© HaPe Merschbrock unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1979) Im Hintergrund dieser beiden Gnat mit dem damals neuen großen Schriftzug "Royal Air Force" erkennt man das noch im Bau befindliche neue Abfertigungsgebäude. Leider ließen sich die Maschinen in der Flightline immer nur schräg von vorne fotografieren - die Seriennummer war dabei nicht mehr zu erkennen.

© HaPe Merschbrock unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1979) Eine Spannweite von 7,32 m und eine Länge von 9,65 m zeugt von der geringen Größe des Jet-Trainers. Trotzdem oder gerade deswegen war die Gnat äußerst agil und wendig. In diesem Jahr kam die Kunstflugstaffel letztmalig mit der Gnat nach Gütersloh.

© Erich Westersötebier unid. '4' Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (31.08.1979) (31.08.1979) Zur Rhine Army Summer Show am Rande der Senne Range in Bad Lippspringe waren die "Red Arrows" immer fest gebucht. Der Motivationsfaktor für die in Deutschland stationierten Briten kann nur vermutet werden.

© HaPe Merschbrock unid. '5' Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1979) Angetrieben wurde der leichte Trainer von einem Rolls-Royce Orpheus Mk101 mit 1.920 kg Schub. Über 1.000 km/h konnte die Maschine erreichen. Bis zum Jahr 1979 flog der Trainer bei den Red Arrows.

© Erich Westersötebier unid. '10' Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (31.08.1979) (31.08.1979) Bis in die siebziger Jahren flogen die "Red Arrows" lediglich mit acht Maschinen ihre Vorführungen. Eine Ersatzmaschine kam immer mit.

© Erich Westersötebier unid. Gnat T1 Red Arrows, Gütersloh (September 1979) Auf dieser Aufnahme sieht man nicht nur den spektakulären Fünfer-Start der Red Arrows. Im Hintergrund steht die Unterstützungs-Hercules der Reds, sowie drei ausrangierte Lightning der 92Sqn. Man beachte auch die ziemlich wuchtigen PAPI's neben der Landebahn! Heute sind diese Landehilfen um einiges kleiner.

Hawk T1/T1A

XX243 Hawk T1A Red Arrows

© Thomas Westhoff-Düppmann XX243 Hawk T1A Red Arrows, Gütersloh (12.06.1987) Im Verteidigungsfall wären die "Red Arrows" als gesonderte Squadron tatsächlich zur Luftabwehr der britischen Insel eingesetzt werden. Dazu wäre das Dutzend Hawks mit einem weniger markanten Anstrich versehen worden, vermutlich im typischen Grau der Fighter-Verbände. Am 22. Januar 1988 ging die XX243 durch Absturz während eines Kunstflugtrainings in RAF Scampton verloren, der Pilot kam ums Leben. Der zweite Mann im Cockpit, vermutlich ein Cheftechniker, winkt der großen Spotter-Gemeinde auf der Brücke soeben zu!

XX251 Hawk T1 Red Arrows

© Markus Jakobsmeier XX251 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (04.09.1983) Zahlreiche Hawks der britischen Kunstflugstaffel gingen durch Abstürze, meistens während der Trainingsvorführungen, verloren. Die XX251 stürzte am 21.03.1984 während eines Loopings des Syncro Pairs bei RAF Akrotiri ab. Der Pilot wurde während der anschließenden Bodenberührung vom Fallschirm seines irrtümlich ausgelösten Schleudersitzes aus seinem Cockpit gezogen und überlebte. Er verließ die "Reds" aber danach mit unbekanntem Ziel. Die Maschine sieht man hier bei ihrem letzten Besuch in Gütersloh.

XX253 Hawk T1 Red Arrows

© Markus Jakobsmeier XX253 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (04.09.1983) Hier ist der Diesel-Behälter für die Rauchherstellung unter dem Rumpf sehr gut zu sehen. Einige der Techniker und Bodencrews hatten einen Jet-Passenger-Schein für den zweiten Sitz und konnten somit die Verlegungen auf die verschiedenen Basen in einer Hawk direkt begleiten.

© Erich Westersötebier XX257 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (August 1981) Zusammen mit ihrem Support-Aircraft stehen zehn Hawk T1 der britischen Kunstflugstaffel in Gütersloh. Jedes Jahr gegen Ende August war die Staffel im Rahmen der Rhine Army Summer Show in Gütersloh.

XX259 Hawk T1 Red Arrows

© Markus Jakobsmeier XX259 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (04.09.1983) Zu nicht weniger als drei Flugvorführungen starteten die “Red Arrows” an diesem 4. September. Eine davon ging zur großen jährlich stattfindenden Rhine Army Summer Show in Bad Lippspringe im südlichen Teil der Senne Range. Wie man hier sieht, war Höhe offensichtlich ein Luxus für die Red Arrows Piloten!

© Markus Jakobsmeier XX259 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (04.09.1983) Die Red Arrows kamen immer mit mindestens zehn Maschinen nach Gütersloh. Die als Ground Spare fungierende zehnte Hawk wurde in Gütersloh so gut wie nie gebraucht. Außerdem war immer eine LTW Hercules dabei. Die XX259 kollidierte am 16.11.1987 mit der XX241 während eines Trainings, beide Hawks (Red 1 und Red 2)stürzten ab.

© Christian Hölscher XX259 und XX252 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (Juni 1985) Die Piloten der Hawks der britischen Kunstflugstaffel zogen nach dem Abheben immer in unmittelbarer Nähe der Spotterbrücke vorbei - und manchmal auch darüber. Eine bestimmte Höhe war dabei scheinbar nicht einzuhalten. Eine Hawk des Teams zog nach ihrem Abschluss-Bombburst einmal nur zwei Meter über einem Kornfeld wieder hoch - wehende Roggenhalme inklusive!

XX266 Hawk T1 Red Arrows

© Markus Jakobsmeier XX266 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (04.09.1983) Wie für eine der besten Aerobatic Teams der Welt üblich, wurde die Ankunft nach Ende einer Vorführung in Damme, Bad Lippspringe, Telgte o.ä. mit einer tiefen Platzrunde geflogen. An diesem Tag wurde auch ein Bomb Burst Manöver geflogen. Dabei kamen einige der Hawks in nur wenigen Metern Höhe wieder in den waagerechten Flug – ein wehendes Kornfeld war die Folge!

XX266 Hawk T1A Red Arrows

© Archiv Markus Grunwald XX266 Hawk T1A Red Arrows, Gütersloh (12.06.1987) Im Jahr 1987 gab es ein Unikum, da die Red Arrows zweimal innerhalb einer Woche die Basis besuchten. Am 8. Juni (Pfingsten) nahmen die "Reds" wie immer an der Rhine Army Summer Show in Bad Lippspringe teil. Nur vier Tage später war das Aerobatic Team zurück und blieb bis zum nächsten Tag im Rahmen der 50-Jahres-Feier des Flugplatzes.

© Marcus Herbote XX294 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (23.09.1988) Zusammen mit einer BAe Jetstream, einer ETPS BAC 1-11 und einigen Harriern der 1Sqn, 233OCU und SAOEU kam diese schmucke Hawk des britischen Aerobatic Teams für eine nicht näher bekannte Konferenz nach Gütersloh.

© Jeff Bell XX304 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (Juli 1982) Vor der Landung machte der ehemalige Harrier-Pilot in der Nähe des Towers einen niedrigen Vorbeiflug incl. Rauch. Zu jeder Zeit waren ca. 40 bis 60% der aktiven Red Arrows-Piloten ehemalige Harrier-Flugzeugführer. Die gemischte Ausbildung von Jet- und Hubschrauberelementen war offensichtlich sehr erfolgreich und umfangreich. Die beiden Hawks starteten am 06.07.1982 zurück nach Scampton.

© Jeff Bell XX304 Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (Juli 1982) Diese Hawk der britischen Kunstflugstaffel steht in der Nähe des Towers. Der Pilot war ein früherer Gütersloher Harrier-Pilot und kam für einige Tage auf die Basis - zusammen mit der XX251. Die Maschine stürzte später am 24. Juni 1988 beim Start in Scampton ab.

© Erich Westersötebier XX306 Hawk T1 Red Arrows, G-HUNT Hunter F51 und XV199 Hercules C1 LTW, Gütersloh (August 1981) Nach Abschluß einer Vorführung in Damme, Telgte, Soest, Ahden oder Bad Lippspringe kamen die Red Arrows immer in einer oder zwei großen Formationen über die Basis. Die Ersatzmaschine blieb während der Vorführungen immer am Boden.

© D. Lohmeyer unid. Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (ca. 1983) Bei ihren jährlichen Stippvisiten starteten die Hawks der "Red Arrows" für gewöhnlich immer mit aufgestelltem Fangnetz. Während ihrer gesamten Einsatzzeit sind regelmäßig immer mal wieder Hawks beim Start oder bei Landung ins Netz gerollt. Beim Start von gleichzeitig neun Maschinen war diese Chance freilich sehr viel höher!

© D. Lohmeyer unid. Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (ca. 1983) Viele Male war das britische Aerobatic Team in Gütersloh, das letzte Mal im Jahr 1992. Hier sieht man wieder das Abdrehen in die Platzrunde in geringer Höhe.

© D. Lohmeyer unid. Hawk T1 Red Arrows, Gütersloh (ca. 1983) Ein Höhepunkt war nach Abschluss einer Vorführung oder nach Ende eines Ausflugs zu einem anderen Flugplatz immer das tiefe Anfliegen in Formation mit anschließendem Hochziehen und Abdrehen in die Platzrunde.

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