From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Esk 725 - Royal Danish Air Force

Kongelige Danske Flyvevåbnet - Eskadrille 725

Gastflugzeuge der Kongelige Danske Flyvevåbnet, Eskadrille 725 (Esk 725)

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F-35XD Draken

Archiv C. Hölscher A-001 F-35XD Esk 725, Gütersloh (11.10.1983) Wenige Wochen zuvor hatte die A-001 ihr WDNS erhalten. Durch diese Modifizierung konnte die Tagangriffsfähigkeit der dänischen Draken entscheidend verbessert werden - sie war dann wenigstens auf dem selben Standard wie bei den F-16A und B!

© Michael Brand A-001 F-35XD Esk 725, Gütersloh (24.08.1987) Mit dem Staffelwappen der KLu/315Sqn aus Twenthe landet das Flaggschiff der Esk 725 in Gütersloh. 16 F-35 waren nach dem letzten Totalverlust einer Jagdbomber-Draken 1980 bis zum Jahr 1991 im Einsatz, dann reduzierte man auf wenige F-35, die zusammen mit den RF-35 bei der Esk 729 dienten.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 A-002 F-35XD Esk 725, Gütersloh (11.09.1990) Diese Draken war tatsächlich an dem Tage ganz alleine in Gütersloh. Normalerweise operierten die Dänen eher in Rotten oder gar Schwärmen. Bereits gut 15 Monate später war die Eskadrille 725 Teil der dänischen Luftfahrtgeschichte.

© Axel Saal A-004 F-35XD Esk 725, Gütersloh (30.11.1984) Genau 23 Jahre, vom 1. September 1970 bis zum 2. September 1993, war die A-004 bei der Eskadrille 725 in Karup im Einsatz. Heute steht sie als Decoy auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Vandel bei Billund.

© Michael Brand A-004 F-35XD Esk 725, Gütersloh (20.07.1987) Typisch für eine landende Draken waren die vier geöffneten Luftbremsen am Heck. Die Exportvariante XD konnte an neun(!) Stationen über vier Tonnen Waffen tragen.

© Markus Jakobsmeier A-005 und A-006 F-35XD Esk 725, Gütersloh (17.08.1983) Nach einem der typischen Nightstops in Gütersloh gehen die beiden "nordischen Drachen" wieder auf die Tour. Der große Hahn unterhalb des Cockpits gehört der 43Sqn der RAF - ein Überbleibsel eines Staffelaustausches oder eines Besuchs in Leuchars. Man sieht sehr gut, wie der Rottenflieger zu seinem Rottenführer hinübersieht. Das Bild entstand zur Zeit der Nachrüstung des Laserzielsuchers unter der Nase.

© Axel Saal A-005 F-35XD Esk 729, Gütersloh (16.12.1992) Der letzte größere Besuch von dänischen Draken fand nur drei Monate vor der Schließung der RAF-Basis statt - passend zur Weihnachtszeit. Von je einer F-35 und RF-35 sowie den zwei TF-35, die am 14. Dezember Gütersloh besuchten, bekam der Einsitzer A-005 einen Defekt und machte zwei Trainer-Besuche und zwei Hercules-Landungen mit Technikern und Ersatzteilen in den Folgetagen notwendig. Alle Draken waren Ende Dezember 1991 zu einer Staffel, der Esk 729, zusammengefasst worden - auch wenn die A-005 noch den Lindorm der Esk 725 trägt!

Archiv C. Hölscher A-006 F-35XD Esk 725, Gütersloh (11.10.1983) Von den 20 F-35, oftmals fälschlicherweise als A.35 bezeichnet, gingen in 20 Jahren nur vier durch Absturz verloren. An diesem Tage kam die Esk 725 mit sechs(!) nach Gütersloh, neben der A-006 waren das die A-001, A-005, A-010, A-011 und A-012!

© Mario Nowak A-006 F-35XD Esk 725, Gütersloh (14.05.1985) Noch ohne das spätere Weapon Delivery and Navigation System (WDNS) unter der Nase, startet die A-006 zurück nach Karup. Das WDNS diente auch als Navigationsgerät und war dazu mit einem Radarhöhenmesser ausgerüstet. Gleichzeitig war es auch ein Laserzielsuchgerät.

© Michael Brand A-006 F-35XD Esk 725, Gütersloh (08.09.1989) Enge Doppelstarts waren für die Draken-Piloten eine tägliche Übung. Die dänischen Doppeldelta-Fighter hatten eine deutlich bessere Verlustrate aufzuweisen, als andere Jagdbomber der Klasse innerhalb der NATO. Die Belgier z.B. verloren gar ein Drittel ihrer Mirage 5-Flotte!

© Alex Waning A-007 F-35XD Esk 725, Gütersloh (05.07.1975) Erstmals konnte die ostwestfälische Bevölkerung eine Draken im Flying Display beobachten. Das Muster war immer ein echter Exot unter den eher von Starfighter, Phantom und Co. dominierten Flotten der NATO-Kampfflugzeuge. Die Dänen brachten zwei Draken zur Air Show auf die Basis, die AT-154 stand im Static Display.

© Günter Grondstein A-007 F-35XD Esk 725, Gütersloh (05.07.1975) Einer der Teilnehmer am Flying Display war diese damals noch recht neue dänische Saab Draken. Die Maschine flog clean und zeigte der Gütersloher Bevölkerung erstmals die Fähigkeiten dieses Musters.

© Günter Grondstein A-007 F-35XD Esk 725, Gütersloh (05.07.1975) Die am Flying Display teilnehmende Draken flog vom zukünftigen Staffel-Bereich der 3Sqn aus. Man erkennt hier noch den ursprünglichen, durch die salzige Seeluft korrodierden, mattolivgrünen Anstrich. Später änderten die Dänen die Bemalung auf ein hochglänzendes Olivgrün. Die dänischen Militärflugzeuge und -hubschrauber trugen und tragen nur auf der linken Seite ein Staffelabzeichen.

A-007 F-35XD Esk 725

© Hartmut Malinowski XL359 Vulcan B2 230OCU & A-007 F-35XD Esk 725, Gütersloh (06.07.1975) Zwei der wohl temperamentvollsten und zugleich exotischsten Flugzeuge sieht man hier auf einem Bild. Die Vulcan stand während der Show auf dem Taxiway. Die XL359 war da bereits 13 Jahre im Einsatz, die Draken A-007 noch nicht einmal fünf Jahre. Beide Flying Displays waren bemerkenswert, Draken-Displays wurden später im Ausland durch die Dänen kaum noch abgehalten.

© Axel Saal A-007, A-001 plus eine unid. F-35XD Esk 725, Gütersloh (November 1982) Für eine Woche flogen vier dänische Draken im Rahmen eines NATO-Staffelaustausches aus dem HAS-Bereich der 3Sqn heraus. Hier rollen alle vier Maschinen (die eine ist außerhalb des Bildes) zum Start, die anderen beiden teilnehmenden F-35 waren die A-009 und A-017. Bemerkenswert waren nach Ende des Einsatzes die von jeder Draken durchgeführten drei bis vier Overshoots!

© Marcus Herbote A-007 F-35XD Esk 725, Gütersloh (20.07.1987) Das gelbe Abzeichen am Leitwerk der Draken lässt sich nicht wirklich identifizieren. Diese Aufnahme entstand in einer so genannten "Draken-Woche". In diesen fünf Tagen vom 21. bis 25.07.1987 waren jeden Tag drei, vier oder sechs Draken in Rotten zu Besuch. Die Esk 725 wurde am 31.12.1991 aufgelöst.

© Michael Brand A-007 F-35XD Esk 725, Gütersloh (20.07.1987) Von den Jagdbombern gingen vier im Laufe der Zeit verloren, die A-015 gar nach nur vier Monaten Einsatzzeit im Juli 1971. Die A-013 war nur dreieinhalb, die A-003 nur vier Jahre im Dienst. Die vierte F-35 A-016 flog immerhin neun Jahre.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-008 F-35XD Esk 725, Gütersloh (März 1980) Bei sehr dunstigem Wetter startet diese Draken zurück nach Karup. Dänische Draken kamen im Durchschnitt ca. drei- bis viermal im Monat zu Besuch. Neben den "Draken-Wochen" gab es dann aber auch wieder Monate ohne einen einzigen Besuch.

© Marcus Herbote A-008 F-35XD Esk 725, Gütersloh (11.07.1986) Von den ab 1970 gelieferten 20 F-35XD gingen in 23 Jahren vier Draken durch Absturz verloren. Dies waren die A-003, A-013, A-015 und A-016. Insgesamt galt die Draken bei den Dänen als sehr sicheres Kampfflugzeug - zumal mit einem Triebwerk und Deltaflügeln. So ging in den Jahren 1981 bis 1992 keine einzige Maschine verloren!

© Thomas Westhoff-Düppmann A-009 F-35XD Esk 725, Gütersloh (25.04.1983) Die Dänen beschafften Anfang der siebziger Jahre als einziges NATO-Land die Saab Draken - von einem neutralen Land! Schweden als Teil Skandinaviens sicherte Dänemark jedoch eine gute Ersatzteilversorgung und Unterstützung zu, so wie es zwischen den beiden Ländern und auch Finnland und Norwegen oft der Fall war. So besuchten sich die vier Nationen sehr häufig untereinander zu Jubiläen und Flugshows.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-009 F-35XD und AT-151 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (25.04.1983) Dieses gemischte Doppel kam vor der Landung aus nördlicher Richtung über die Basis geflogen und machte dabei einen tiefen Übungs- und Überraschungsangriff mit anschließendem Eindrehen in die Platzrunde. Die A-009 trägt hier zwei Travel-Pods unter den Flächen, in jedem fanden bis zu 100 kg an persönlicher Ausrüstung Platz. Vermutlich sind hier auch Sachen der TF-35-Besatzung zu finden, da aufgrund der geringeren Treibstoffkapazität des Trainers die Reichweite ohnehin schon geringer war, als die der F-35 und RF-35.

© Rainer Mueller A-009 F-35XD und AT-151 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (25.04.1983) Zwei dänische Draken kurz vor dem Zünden der Nachbrenner. Der direkte Rückflug nach Karup war in weniger als einer Stunde zu schaffen. Hangar 1 im Hintergrund hat noch den ursprünglichen Anstrich nach dem Neubau.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-011 F-35XD Esk 725, Gütersloh (15.08.1983) Die A-011 kam am 11. Januar 1971 zur Eskadrille 725 in Karup, der größten Luftwaffenbasis Nordeuropas. Dort blieb der Jagdbomber bis zum 1. September 1993 im Dienst, heute findet man das Flugzeug im New Waltham Museum in England!

© Thomas Westhoff-Düppmann A-011 F-35XD Esk 725, Gütersloh (15.08.1983) Auf dieser Aufnahme sieht man das Staffelwappen der Eskadrille 725 mit dem goldenen Drachen auf rotem Schild an der Nase ziemlich gut. Aufnahmen, auf denen die dänischen Hoheitsabzeichen auf den Tragflächen während der Landephase zu sehen sind, sind sicher eher selten! Interessant sind auch die vier geöffneten Luftbremsen am Heck.

© Markus Jakobsmeier A-012 F-35XD Esk 725, Gütersloh (21.07.1983) Zusammen mit der TF-35 AT-157 stattete diese Draken während der besten Besucherzeit der achtziger Jahre Gütersloh einen Besuch ab. Das Jahr 1983 und besonders der Sommer, machten durch viele Landungen und ebenso viele Anflüge von sich reden.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-012 F-35XD Esk 725, Gütersloh (15.08.1983) In der typischen "Four green, no flaps" Konfiguration kommt die A-012 zur Landung herein. Man erkennt sehr gut das doppelbereifte Vollgummi-Spornrad, das aufgrund des verbesserten Nachbrenners und des verlängerten Rumpfendes notwendig wurde.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-012 F-35XD Esk 725, Gütersloh (15.08.1983) Die Dänen modifizierten ihre Draken einige Male. Das wichtigste äußere Merkmal war der Laserentfernungsmesser in der Nase, den die A-012 hier noch nicht trägt. Wäre es nicht zum Fall der Mauer und des Warschauer Paktes gekommen, hätte man die beiden Squadrons Esk 725 und 729 sicher nicht aufgelöst - das Muster sollte ursprünglich bis in das neue Jahrtausend im Einsatz bleiben.

© Axel Saal A-014 F-35XD Esk 725, Gütersloh (10.10.1991) In ihren 24 Einsatzjahren in Dänemark flogen die 51 Draken fast 144.000 Stunden und das bei einer Unfallrate von nur 0,6 pro 10.000 Flugstunden, drei Piloten verloren ihr Leben. Insgesamt sind das sicherlich herausragende Zahlen für ein meistens tieffliegendes und zugleich einmotoriges Kampfflugzeug mit Delta-Tragflächen!

© Archiv Michael Brand A-014 F-35XD Esk 725, Gütersloh (10.10.1991) Eine der letzten Draken der Esk 725 in Gütersloh war die A-014, die alleine zu Besuch war. Am 10.12.1991 waren mit der A-017 und A-018 die beiden letzten Draken der Einheit in Gütersloh, am 31.12.1991 wurde die Staffel schließlich aufgelöst.

© Axel Saal A-014 F-35XD Esk 725, Gütersloh (Oktober 1991) Im Anflug der Draken erkannte man die zwei Landescheinwerfer, die sich im meist blankpolierten olivgrünen vorderen Delta und dem olivgrünen Rumpf mindestens zweimal spiegelten, so dass es aussah, als wäre hier ein Jet mit sechs Lampen im Anflug. Unerfahrene Tower Controller wurden dann durch den Funkspruch des Piloten "four green and no flaps" meistens verunsichert. Eine Landung mit ausgefahrenem Hauptfahrwerk und Bumper Wheel ohne die Landeklappen war allerdings vollkommen normal.

© Marcus Herbote A-017 F-35XD Esk 725 Gütersloh (13.10.1986) Dänische Draken gehörten immer zu den gerngesehenen Besuchern in Gütersloh. Eines der letzten Gastflugzeuge auf der RAF-Basis überhaupt war am 31.03.1993 eine Draken!

© Pete Webber A-017 F-35XD Esk 725 Gütersloh (Herbst 1987) Der goldene Lindorm (Lindwurm oder Drache) auf dem roten Schild war das Staffelwappen der Eskadrille 725 und es zierte außerdem den Spruch "Cave Adsum" - "Vorsicht, ich bin hier!" Selten genug trägt und trug ein Jet mit dem Namen einer mythologischen Figur auch noch ein passendes Verbandswappen.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-019 und A-004 F-35XD Esk725, Gütersloh (30.11.1984) Die Nasen dieser beider Draken unterscheiden sich durch den Einbau eines Laserentfernungsmessers in der hinteren Maschine. In 20 Jahren kamen die Jagdbomber der Esk 725 meistens zu zweit und sicher in jeder möglichen Nummern-Kombination. Dieses Duo macht hier einen Durchstart.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-019 F-35XD Esk 725, Gütersloh (30.11.1984) In Deutschland gab es einige Flugplätze, die hin und wieder Draken-Landungen verzeichnen konnten. Im Gegensatz zu Wildenrath, Laarbruch, Hopsten, Ramstein und Eggebek, um nur einige zu nennen, landeten sie in Gütersloh aber mehrmals im Monat und somit regelmäßig. Diese Draken startet hier durch, um erneut anzufliegen und schließlich zu landen.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-019 F-35XD Esk 725, Gütersloh (30.011.1984) Die Draken erreichte in Dänemark aufgrund ihrer Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und allgemeinen Beliebtheit bei Piloten, Technikern und Luftfahrenthusiasten sehr schnell einen Kultstatus, der bis heute geblieben ist. Nur so ist es zu erklären, dass zwei Jahrzehnte nach der Außerdienststellung des Musters immer noch zwei RF-35 und eine TF-35 in Top-Zustand für Triebwerksläufe gehalten werden.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-019 F-35XD Esk 725, Gütersloh (04.12.1984) Besonders in den Wochen vor Weihnachten waren die Besucher recht vielfältig und verschieden. Aufgrund der hohen Spirituosenpreise waren besonders die Dänen und Norweger öfter zu sehen. An diesem Tag war neben der A-019 auch die letzte F-35, die A-020, in EDUO zu sehen. Sie wurden am 5. Mai bzw. 5. Juli 1971 an die Esk 725 ausgeliefert.

© Rainer Mueller A-020 F-35XD Esk725, Gütersloh (November 1984) Noch ohne den später üblichen Laser-Entfernungsmesser, der Mitte der 80er Jahre eingebaut wurde, kommt diese makellose dänische Draken bei Ostwind zur Landung herein. Unter dem Rumpf hängen die beiden ovalen 1.275 Liter fassenden Standardtanks der Dänen.

© Thomas Westhoff-Düppmann A-020 F-35XD Esk 725, Gütersloh (04.12.1984) Besucher der Spotter-Brücke konnten eine dänische Draken zuweilen schon mal als schweizerische Mirage fehldeuten. Wenn auch die Ähnlichkeit zwischen Mirage III und Draken sicher nicht wirklich zutrifft, so entstanden die beiden Typen doch zur gleichen Zeit.

© Pete Webber A-020 F-35XD Esk 725, Gütersloh (Herbst 1987) Dänische Draken gehörten immer zu den gern gesehenen Fightern auf unserer Basis. Hier sieht man zwei Jagdbomber mit dem damals relativ neuen Laser-Zielsucher, den alle Draken bekamen. Dadurch sagte man der Maschine eine bessere Tagesangriffsfähigkeit als den frühen dänischen F-16 zu.

© Michael Brand A-020 F-35XD Esk 725, Gütersloh (Mai 1991) Vom 13. bis 15. Mai 1991 waren wieder die bei den Spottern beliebten Draken-Wochen in Gütersloh. Im Gegensatz zu den schwedischen "Jagd-Draken" waren die dänischen Versionen echte Mehrzweckflugzeuge. Nach dem Anbringen der Laser-Entfernungsmesser sagte man den Maschinen sogar eine bessere Tagangriffsfähigkeit zu als den dänischen F-16!

TF-35XD Draken

© Thomas Westhoff-Düppmann AT-151 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (25.04.1983) Dieser Draken-Trainer trägt noch nicht den Laser-Entfernungsmesser an der Nase. Erst einige Jahre später wurde der in alle drei dänische Versionen eingebaut und damit verbesserte sich die Tag-Angriffs-Fähigkeit des Musters erheblich.

© Archiv M. Herbote AT-153 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (14.02.1983) Vom 23. Juni 1971 bis zum 23. September 1993 war die AT-153 im Dienst der dänischen Luftwaffe. Sie war damit faktisch der erste in den Dienst genommene Trainer. Die AT-151 wurde beispielsweise erst am 14. Oktober 1971 übernommen, die AT-152 erst einen Tag später am 24. Juni 1971!

© Alex Waning AT-154 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (04.07.1975) Die Dänen trugen ihre Staffelmarkierngen nur an der linken Seite der Nase, diese Draken hatte dagegen gar kein Abzeichen zu bieten, gehörte haber zur Esk 725. Leider ließen sich nicht alle Maschinen ohne Absperrbänder fotografieren.

© Axel Saal AT-154 TF-35XD Esk 725 Gütersloh (05.07.1975) Zusammen mit der am Flying Display teilnehmenden A-007 kam die AT-154 der Esk 725 zur Air Show nach Gütersloh. Der Trainer trägt hier noch kein Staffelwappen. Die Maschine wurde erst am 20. Dezember 1971 an die Dänen übergeben.

© Michael Brand AT-154 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (19.06.1985) Die Dänen bekamen anfangs sechs, ab 1977 dann weitere fünf TF-35 zugewiesen. Von diesen elf Trainern stürzten zwei (AT-159 und AT-161) früh ab. Im letzten Jahr der Draken-Operationen ging dann noch die AT-152 verloren - eine von nur neun Draken in 23 Jahren!

© Mario Nowak AT-154 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (19.06.1985) Das erste WDNS erhielt Anfang des Jahres 1982 die AR-109. Alle noch aktive Draken, auch die RF-35, erhielten diese Modifikation. Bei der AT-154 sieht man das Weapon Delivery and Navigation System direkt unter der Nase - es erinnert an die Aufklärernase der RF-35.

© Mario Nowak AT-155 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (ca. 1986) Insgesamt erhielten die Dänen elf TF-35 Draken, zwei und später eine weitere gingen durch Absturz verloren. Hier sieht man die Maschine mit vier Zusatztanks und noch ohne Lasernase.

© Thomas Westhoff-Düppmann AT-156 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (15.09.1982) Ein größerer Triebwerkschaden der F-35XD A-008 brachte als Crew-Ferry die AT-156 nach Gütersloh. Man sieht hier deutlich, dass das hintere Cockpit leer ist. Bremsschirmlandungen von Draken waren nicht an der Tagesordnung, hier wartet der Einsammler auf das Abwerfen des Schirms. Die A-008 führte am 20.09. nach der Reparatur über der Basis einen legendären Nachbrenner-Testflug knapp unterhalb der Schallmauer durch - mit meterlangen Flammen!

© Thomas Westhoff-Düppmann AT-156 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (15.09.1982) Oftmals standen die Bremsschirm-Einsammler in Gütersloh bei der Landung von dänischen Draken umsonst an der Bahn - hier nicht! Die meisten der elf ausgelieferten Trainer flogen bei der Esk 725 zu Umschulungszwecken. Die AT-156 war von April 1972 bis November 1992 bei den Dänen im Dienst.

© Thomas Westhoff-Düppmann AT-158 TF-35XD Esk 725, Gütersloh (März 1980) Ein gemischtes Doppel Draken rollt hier an den Startpunkt der 09. Die elf eingesetzten Trainer wechselten hin und wieder mal die Staffel, hier gehört die AT-158 zur "Lindorm"-Squadron.

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