From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Esk 727 - Royal Danish Air Force

Kongelige Danske Flyvevåbnet - Eskadrille 727

Gastflugzeuge der Kongelige Danske Flyvevåbnet, Eskadrille 727 (Esk 727)

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F-100D / F-100F / TF-100F

© Thomas Westhoff-Düppmann G-266 F-100D Esk 727, Gütersloh (Oktober 1979) Am 11. Juni 1959 kam diese Super Sabre zur Esk 727, später ging sie zur Esk 730 und wurde am 18. Mai 1981 an die Türkei übergeben. Dort waren die Maschinen als "fliegende Särge" bekannt - eine hohe Absturzquote führte zu dem Namen. Während des Staffelaustausches mit der 3Sqn flogen die Maschinen häufig clean, um sich an die Flugzeit der Gastgeber von nur ca. 45 Minuten anzupassen.

© Thomas Westhoff-Düppmann XZ145/T Harrier T4 3Sqn und G-266 F-100D Esk 727, Gütersloh (Oktober 1979) Vom 23. Oktober bis 1. November 1979 waren sechs dänische F-100D und F Super Sabre zu einem Staffelaustausch bei der 3Sqn in Gütersloh. Da die Harrier mit einer Flugdauer von 40 bis 45 Minuten unter der normalen Flugdauer der F-100 lagen, flogen die Dänen häufig clean. Der Moment des Nachbrennerzündens war sicher für die beiden Harrier-Piloten ein echter "Knaller" aus nächster Nähe! Fünf Tage nach dem Abzug der Super Sabre kam dann die 323Sqn der Niederländer mit sechs (T)F-104G zur 4Sqn!

G-266 F-100D Esk 727

© Archiv Markus Grunwald G-266 plus eine unid. F-100D Esk 727, Gütersloh (November 1979) Sechs F-100D und F brachte die Eskadrille 727 aus Skrydstrup im Herbst 1979 mit nach Gütersloh. Neben der G-266, die hier noch den Code "T" als Überbleibsel eines Tactical Air Meets trägt, waren die G-283, G-765, G-768, GT-019 und GT-844 am Staffelaustausch mit der 3Sqn teil. Zusammen mit der Esk 730 war diese Super Sabre Staffel in Süddänemark stationiert und flog, wie vielleicht nicht vermutet, ihren festen Bestand an Maschinen, der kaum wechselte und von Ende der fünfziger Jahre bis Anfang der achtziger Jahre weitgehend gleich blieb - abgesehen von den hohen Verlusten durch Abstürze und Bruchlandungen.

© Erich Westersötebier G-290 F-100D Esk 727 , Gütersloh (Juli 1975) Drei dänische F-100D und F teilen sich die Flightline in Gütersloh bei dunstigem Wetter. Nach 4.827 Flugstunden gab man diese Super Sabre im Jahr 1981 an die türkische Luftwaffe - dort flog sie noch einige weitere Jahre!

© Erich Westersötebier G-747 F-100D Esk 727, Gütersloh (12.06.1975) Eine der beiden Super Sabre Staffeln aus Skrydstrup war die Esk 727. Bereits im Mai 1959 erhielt diese Einheit als Ersatz der alten F-84E und G Thunderjet die ersten F-100, von der im Verlauf der Jahre sehr viele Maschinen abstürzten. Der Anstrich dieser Maschine hat schon deutlich durch die salzhaltige Seeluft gelitten. Das Flugzeug ging am 06. Mai 1980 auf der Heimatbasis durch Absturz verloren, dann im Dienst der Esk 730.

© Wilfried Zetsche G-748 F-100D Esk 727, Gütersloh (ca. 1978) Eine F-100D kommt zur Landung herein. Der letzte Besuch von dänischen Super Sabre überhaupt fand in EDUO am 14. April 1982 statt. Zwei cleane Trainer waren die letzten "Hun's", die jemals hier starten sollten.

© Erich Westersötebier G-748 F-100D Esk 727, Gütersloh (ca. 1978) Die G-748 war vom 3. Juni 1961 bis 25. August 1981 zuerst bei der Esk 727, dann bei der 730 im Einsatz. Danach wurde der Jagdbomber noch an die Türkei weitergegeben. Die Flyvevabnet flog die F-100 bis 1970 auch noch bei der Esk 725, dann löste man sie durch die F-35 Draken ab.

© Thomas Westhoff-Düppmann G-768 F-100D Esk 727, Gütersloh (Oktober 1979) Die F-100 Super Sabre verfügte über keinen geregelten Nachbrenner und war das erste Kampfflugzeug der legendären Century-Class. Die Esk 727 lag zu dem Zeitpunkt auf der nur 50 km hinter der deutschen Grenze liegenden Basis Skrydstrup.

© Thomas Westhoff-Düppmann GT-019 F-100F Esk 727, Gütersloh (Oktober 1979) Die GT-019 gehörte zur ersten Lieferung von F-100F, die am 22. Mai 1959 in den Dienst genommen wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen dänischen Super Sabre ging das Flugzeug nicht durch einen Absturz verloren und wurde im Januar 1982 noch an die Türkei übergeben.

© Erich Westersötebier GT-558 F-100F Esk 727, Gütersloh (September 1974) Vor einem deutschen Heeresflieger CH-53G stehen diese beiden dänischen "Hun" auf einem Teil der 850 Meter langen Gütersloher Flightline. Aufnahmen der GT-558 gehören zu den echten Seltenheiten. Die Maschine ging am 13.02.1961 in Dienst und flog bis zu ihrem Absturz am 25.02.1976 im deutschen Jevenstädt bei den fliegenden Einheiten in Skrydstrup.

© Jeff Bell GT-842 TF-100F Esk 727, Gütersloh (Januar 1980) Die TF-100F war eine spezifische Doppelsitzer-Bezeichnung für 14 F-100Fs die 1974 aus den USA nach Dänemark exportiert wurden, um sie von den zehn F-100F, die in den Jahren 1959– bis 1961 geliefert wurden, zu unterscheiden. Unterhalb des Cockpit wurde die Klappe der M39 Bordkanone abgenommen. Viele weitere Jahre flog die Super Sabre als N417FS unter Flight Systems in Wittmund.

© Thomas Westhoff-Düppmann GT-844 TF-100F Esk 727, Gütersloh (Oktober 1979) Die Esk 727 brachte zwei F-100F Trainer zum Staffelaustausch mit nach Gütersloh, die auch von den Piloten der 3Sqn auf dem zweiten Sitz beflogen wurden. Neben der GT-844 und GT-019 kam dann einige Tage später die GT-908 hinzu. Erst am 29. Mai 1974 kam die GT-884 zur Flyvevabnet und gehörte somit zu den 14 ex-USAF Maschinen.

© Thomas Westhoff-Düppmann GT-844 TF-100F Esk 727, Gütersloh (Oktober 1979) Zu den sechs Super Sabre, die am 23.10.1979 zur 3Sqn kamen, gehörten die F-100D G-266, G-283, G-765 und G-768 sowie die Trainer GT-019 und GT-844. Die Esk 727 erhielt ab 1981 als erste dänische Staffel die F-16 Fightning Falcon. Zum großen Herbstmanöver 1980 mussten die neuen Jets aus technischen Gründen dann kurzfristig gegroundet werden. Die Folge: Reaktivierung aller verfügbaren "Hun"!

© Klein GT-844 TF-100F Esk 727 Gütersloh (Oktober 1979) Wegen des niedrigen Anfluges und dem schräg nach unten geneigten Triebwerksauslass der Super Sabre wurde häufig das Fangnetz der Anflugseite aus dem Weg geräumt, um es durch die Abgase nicht zu beschädigen.

© Thomas Westhoff-Düppmann GT-908 TF-100F Esk 727, Gütersloh (Oktober 1979) Nach 5.059 Flugstunden wurde diese TF-100F am 11. August 1982 aus dem Dienst gezogen. Die Bezeichnung TF-100F wurde von den zuvor von den USA eingesetzten "gebrauchten" Maschinen getragen, als F-100F waren die ursprünglichen Trainer bekannt.

© Thomas Westhoff-Düppmann GT-908 TF-100F Esk 727 und XV779/P Harrier GR3 3Sqn, Gütersloh (Oktober 1979) Der Pilot dieser Super Sabre hat den Nachbrenner bereits gezündet und wird in wenigen Sekunden los rollen. Vom 16. Mai 1959 bis April 1981 operierte diese dänische Staffel mit der F-100 und erhielt dann die F-16A/B. Heute ist sie eine von nur zwei verbliebenen Fighter-Einheiten der Dänen.

F-16A / F-16B

© Jeff Bell E-196 F-16A Esk 727, Gütersloh (04.03.1982) Zum diesem Zeitpunkt war die E-196 gerade mal vier Monate im Einsatz bei der Flyvevåbnet. Sie wurde als Block 10A-Maschine am 07.09.1981 ausgeliefert und ist heute bereits außer Dienst gestellt und steht in Aalborg im Store. Der Pilot hat an diesem regnerischen Tag seinen Helm am Tragflächen-Pylon aufgehängt. Es handelte sind hier um den ersten Besuch von dänischen F-16 auf der Basis!

© Jeff Bell E-198 F-16A Esk 727, Gütersloh (04.03.1982) Die klassische Fighting-Falcon-Bewaffnung war die 2,85 Meter lange AIM-9L Sidewinder Luft-Luft-Rakete an den Flügelspitzen. Die E-198 trägt hier AIM-9J-Attrappen, diese hatten meistens keine Steuerflügel und waren gekennzeichnet durch blaue Farbringe. Die beiden dänischen Staffeln Esk 727 und 730 waren in der Jagdbomberrolle im Einsatz. Dabei war die Esk 727 die erste dänische Staffel, die ab dem Januar 1980 die F-16A und B erhielt. Somit dürfte die E-198 wohl bei ihrem ersten Besuch in EDUO fotografiert worden sein.

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