From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Esk 729 - Royal Danish Air Force

Kongelige Danske Flyvevåbnet - Eskadrille 729

Gastflugzeuge der Kongelige Danske Flyvevåbnet, Eskadrille 729 (Esk 729)

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RF-84F Thunderflash

C-054 RF-84F Esk 729

© Axel Saal C-054 RF-84F Esk 729, Gütersloh (März 1969) Die schwache Triebwerksleistung der RF-84F lässt scheinbar sogar den Kiebitz im Vordergrund unbeeindruckt. Nur zwei Jahre später konnte die Eskadrille 729 über ein moderneres Fluggerät verfügen: die Saab RF-35XD Draken in ihrer stärksten Version; zumal der Aufklärer ein wahres Mehrzweckflugzeug war. Die Staffel weilte hier zum NATO-Austausch mit den Hunter FR10 der 4Sqn in Gütersloh.

© Axel Saal C-054 plus eine unid. RF-84F Esk 729, Gütersloh (März 1969) Im März 1969 waren dänische Thunderflash zum Staffelaustausch auf der Basis. Ab Mai 1971 rüstete die Esk 729 auf die neue überschallschnelle RF-35XD Draken um. Von der Thunderflash war das ein großer Schritt nach vorne. Die lediglich insgesamt 23 RF-84F Thunderflash flogen bei der dänischen Luftwaffe von 1957 bis 1971. Die C-054 wurde am 2. November 1964 in Dienst genommen, sie war eine von 13 nachträglich erhaltenen Maschinen. Nur zehn RF-84F bildeten den ursprünglichen Kader bei der FR/PR-Flight, von denen sechs durch Abstürze abgeschrieben wurden. Dazu kamen zwei Ausfälle bei den später hinzu gekommenen Aufklärern.

RF-35XD Draken

© Mario Nowak AR-102 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (17.04.1985) Zusammen mit der AR-111 kam die AR-102 für einen für Draken üblichen Nightstop nach Gütersloh. Die Maschinen landeten am Nachmittag eines ungewöhnlich kalten aber klaren April-Tages bei Ostwind.

© Marcus Herbote AR-102 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (17.04.1985) Heute steht diese schmucke Draken im Technical Museum in Toender. Hier sieht man diesen Cold-War-Warrior noch zu weitaus besseren Zeiten im Ostwind-Anflug auf EDUO - in einer klaren kalten April-Wetterlage.

© Thomas Westhoff-Düppmann AR-104 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (März 1980) Diese Draken trägt noch den durch die salzige Seeluft verwitterten olivgrünen Anstrich, der ab Anfang der 70er Jahre eingeführt wurde. Erst ab 1975 wechselten die Dänen auf ein glänzendes Olivgrün.

© Thomas Westhoff-Düppmann AR-104 und AR-110 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (März 1980) Hier sieht man zwei Aufklärer-Draken in unterschiedlichen Anstrichen. Die AR-104 war vermutlich eine der letzten Draken in der alten Tarnbemalung. Die dänischen Starfighter und F-100 wurden nicht mehr umgestrichen.

© Thomas Westhoff-Düppmann AR-104 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (04.12.1985) Die AR-104 kam am 14. Juni 1971 zur Eskadrille 729 und blieb bis zum 1. Februar 1993 im Einsatz. Die Maschine besuchte mit der AR-116 die Basis. Im Hintergrund sieht man den Anfang der siebziger Jahre gebauten und für die Spotter der Basis fast immer präsenten Fernsehturm bei "Peter auf´m Berge" in der Nähe von Steinhagen - knapp 20 km entfernt.

© Michael Brand AR-104 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (05.05.1987) Die RF-35XD war aufgrund der zwei Kanonen und der Möglichkeit, die selben Waffen zu tragen wie die F-35, ein echtes Mehrzweck-Kampfflugzeug. Die AR-104 trägt hier neben den beiden 1.275 Liter Unterrumpftanks noch zwei Travel-Pods unter den Tragflächen. Mit nur zwei Zusatztanks konnte das Muster gut über eine Stunde in der Luft bleiben.

© HaPe Merschbrock AR-105 RF-35XD Esk729, Gütersloh (24.07.1984) Lediglich zwei RF-35 stürzten bei der dänischen Luftwaffe im eingesetzten Zeitraum von 1971 bis 1993 ab, die AR-101 und die AR-103. Das Muster war außerordentlich zuverlässig, trotz nur einem Triebwerk. Diese Draken kam mit der AR-116 für einen der typischen Nightstops. Landeten die Dänen nach 15 Uhr, normale Landezeit war 15.10 Uhr bis 15.40 Uhr, blieben sie immer über Nacht, da Karup bereits täglich um 16 bzw. 17 Uhr (je nach Jahreszeit) den Flugbetrieb einstellte.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 AR-108 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (21.02.1990) Ein gemischtes Doppel der Esk 729 landete im Februar 1990 auf der Basis. Der Aufklärer trug hier sogar vier Zusatztanks. Bei der RF-35 wurde die nach vorne gerichete Kamera ab Mitte der 80er Jahre durch einen Laser-Entfernungsmesser ersetzt. Im Hintergrund erkennt man hundert Prozent des Harrier-T4-Bestandes der 4Sqn, die XZ145/Q und die ZD990/T.

© Olaf Kestin AR-108 und AR-119 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (07.08.1991) Tiefe Doppelstarts waren bei den Draken häufig. Diese beiden Aufklärer verlassen die Basis in westlicher Richtung und werden vermutlich durch die Tieffluggebiete der norddeutschen Tiefebene Richtung Karup zurück fliegen. Mit einer Flugdauer von knapp einer Stunde konnte diese Strecke ohne Stop geflogen werden. Die beiden 1.275 Liter Zusatztanks waren bei den Dänen immer dabei. Hier sehen sich beide Piloten seltsamerweise an, normalerweise schaut der Rottenflieger immer auf den Rottenführer, dieser bestimmte die Flugrichtung. Eines in Bezug auf die dänischen Draken ist gewiß: Es gab in Deutschland keine andere Basis, wo Spotter derartige Aufnahmen schießen konnten!

© Thomas Westhoff-Düppmann AR-110 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (März 1980) Die AR-110 war vom 26. Oktober 1971 bis 21. Dezember 1993 im Einsatz und gehörte somit zu den letzten Draken im Einsatz bei der Esk 729. Ohne den Fall der Mauer und das Ende des Warschauer Paktes wären die Draken noch umfangreich modernisiert worden und mindestens zehn weitere Jahre im Einsatz geblieben.

© Thomas Westhoff-Düppmann AR-110 und AR-104 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (März 1980) Ostwind-Starts von dänischen Draken waren bei den Spottern nicht so beliebt, es fehlte der tiefe Abflug über der Ems. Die AR-104 steht heute als Decoy in Dänemark, in Dienst gestellt wurde sie am 11. Juni 1971 als vierte RF-35.

© Marcus Herbote AR-110 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (19.09.1985) Die Aufklärer-Nase der RF-35 sieht in der Tat ein wenig wie das Maul eines Drachen aus. 20 Maschinen dieses Musters lösten ab 1970 die veraltete RF-84F Thunderflash bei der Esk 729 ab. Im Laufe der 23 Jahre Einssatzzeit ging nur die AR-101 und AR-103 durch Absturz verloren. Die AR-110 war an dem Tag mit drei weiteren Draken zu Besuch.

© Michael Brand AR-110 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (27.01.1987) Die tiefstehende Sonne leuchtete die Maschinen besonders im Winter schön aus. Die beiden Draken-Staffeln in Karup, dem größten Militärflugplatz Nordeuropas, bildeten eine kampfstarke Angriffskomponente für die Dänen - einschließlich der wichtigen Möglichkeit der Seezielbekämpfung.

© Michael Brand AR-111 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (17.04.1985) Die "Triple One" bei einem der für dänische Draken typischen tiefen Starts. Die AR-111 ging am 22.09.1971 in den Einsatz und flog bis 14.12.1993 für die Esk 729.

© Jeff Bell AR-112 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (04.02.1982) Zusammen mit der AR-116 war diese Draken die erste des Jahres 1982 in Gütersloh. Man sieht sie hier bei dem typischen aerodynamischen Bremsen auf der 09. Die Draken gehörte damit zu den Fightern, die obwohl sie einen Bremsschirm hatte, diesen am seltensten einsetzte. Dieses Flugzeug steht heute als Gateguard in Karup und erinnert an Zeiten, als es in der skandinavischen Mythenwelt von Drachen scheinbar noch wimmelte!

© Jeff Bell AR-112 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (05.02.1982) Die AR-112 kam am Vortag zusammen mit AR-116 und steht hier in der gerade aufgegangenen Februarsonne. Die dänischen Draken flogen EDUO immer mit den markanten Rumpftanks an, clean flogen die Doppel-Deltaflügler fast ausschließlich bei Flugdemonstrationen. Bei geparkten Draken sah man öfters, wie hier, den ausgefahrenen Aggregat-Propeller hinter dem Bugrad.

© Michael Brand AR-113 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (06.11.1989) Zusammen mit der RF-35XD AR-117 kam diese Draken Anfang November 1989 nach Gütersloh. Das XD steht hier für "Export Dänemark" Die eigentümliche Bugradverkleidung wirkt irgendwie altmodisch - typisch Saab eben! In Dienst gestellt wurde die AR-113 am 15.11.1971, heute steht sie im Museum auf der Basis Karup.

© Michael Brand AR-114 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (27.03.1991) Von allen NATO-Luftwaffen war das olivgrüne Tarnschema für die Dänen so typisch, wie das braun-grüne für die Belgier. Auch die AR-114 gehörte zu den letzten RF-35, die am 21. Dezember 1993 nach nur 22 Jahren Einsatzzeit aus dem Dienst gezogen wurden. Ursprünglich sollten alle Draken nochmals modernisiert werden, dann kam der Mauerfall dazwischen.

© Andechs AR-114 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (27.03.1991) Zusammen mit der defekten AR-110 war diese Draken im Frühjahr 1991 zu Besuch. Zur Abholung des Piloten kam dann noch der Trainer AT-158 und so wurde der Tag mit zwei französischen Mirage IIIE zu einem "Delta-Day".

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 AR-114 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (27.03.1991) Einmal im Jahr gab es sogenannte Draken-Wochen: Die Dänen begannen mit einer Landung von zwei Draken am Montagmorgen nach 9.30 Uhr, diese starteten vor dem Mittag wieder. Dann kamen zwei weitere, die bis ca. 13.30 Uhr blieben. Gegen 15.30 Uhr landeten dann noch zwei Draken, die dann erst am nächsten Tag gegen 10 Uhr wieder starteten. Das ganze Prozedere lief dann bis zum Freitag der Woche gegen 13 Uhr durch! Ein wahrer Schmaus für alle Draken-Fans!

© Jeff Bell AR-116 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (05.02.1982) Hier sieht man die AR-116 mit einem Travel-Pod nach ihrem Nightstop am frühen Morgen des 5. Februar 1982. Kamen die Flugzeuge nach 15 Uhr in Gütersloh zum Tanken an, blieben die Draken immer über Nacht. Das lag vor allem an den frühen Schließungszeiten von Karup - 17 Uhr. Der Start zurück nach Karup war dann im Zeitraum 09.15 bis 09.45 Uhr.

© Marcus Herbote AR-116 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (24.07.1984) Etwas wackelig kam diese RF-35 an dem Tag zur Landung herein. Auch die dänischen Aufklärer kamen meistens in Rotten oder gar zu viert. Die Landung fand meistens ohne Bremsschirm statt.

© Thomas Westhoff-Düppmann AR-116 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (04.12.1985) Neben den beiden Draken waren an dem Tag auch zwei dänische F-16A (E-599) und B (ET-210) der Esk 723 aus Aalborg. Die Dänen kauften dann immer recht umfangreich für die Feiertage ein - im NAAFI-Shop selbstverständlich.

© Thomas Westhoff-Düppmann AR-116 und AR-104 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (04.12.1985) Die Saab Draken war ursprünglich einmal für Kurzstarts und -landungen ausgelegt. Die Dänen nutzten in Gütersloh aber immer die ganze Länge der Startbahn. Und fast immer kamen zwei Maschinen zusammen und starteten dann nebeneinander. Das maximale Startgewicht lag mit 16 Tonnen doppelt so hoch wie das Leergewicht von acht Tonnen.

© Michael Brand AR-116 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (23.06.1986) Vom 15.12.1971 bis 21.12.1993 flog die AR-116 im Dienst der Aufklärer-Einheit Esk 729, die einen Adler-Kopf in ihrem grün-goldenen Staffelwappen trägt. Damit gehörte sie zu den letzten Draken im dänischen Dienst.

© Archiv M. Herbote AR-117 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (26.02.1987) Die Aufklärer-Variante der Saab Draken ähnelt in der Tat einem Drachen - mit der wie ein geöffnetes Maul aussehenden Recce-Nose. Für die Piloten war sicher auch der Flug mit der Maschine häufig wie der Ritt auf einem Drachen, inklusive dem Hang des Doppeldeltas zum Superstall mit anschließendem Absturz!

© Michael Brand AR-117 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (06.11.1989) Wenn im November die Sonne schien, waren die bei Ostwind landenden Maschine besonders schön ausgeleuchet. Die AR-117 war die letzte RF-35, die noch im Jahr 1971 an die Esk 729 ausgeliefert wurde.

© Michael Brand AR-119 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (22.06.1990) Alle RF-35 konnten im Laufe des Jahres 1971 übernommen werden, nur die AR-118, AR-119 und AR-120 wurden von Januar bis Mai 1972 in Dienst gestellt. Die AR-119 flog zuletzt bei Flt. Test Dynamics in Kalifornien.

© Archiv M. Herbote AR-119 RF-35XD Esk 729, Gütersloh (22.06.1990) Im Juni 1990 besuchte ein ehemaliger Pilot der 4Sqn die Staffel im Rahmen einer Squadron Reunion. Der Pilot befand sich für drei Jahre als "Leihgabe" bei der Flyvevabnet in Karup.

TF-35XD Draken

© Klemens Hövel AT-151 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (21.11.1989) Aufgrund der um einiges geringeren Treibstoffkapazität der TF-35 flogen diese oft mit vier Zusatztanks ihre Trainings-, Check und Navigationseinsätze. Die Maschine war voll kampftauglich, besaß aber nur eine 30mm Aden-Kanone - im rechten vorderen Delta des Doppeldelta! Man erkennt das kleine grün-goldene Wappen mit dem goldenen Falkenkopf an der Nase. Das Motto der dänischen Aufklärungsstaffel war "Oculus Recordans" - passend zum Rufzeichen "Hawkeye".

© Rainer Mueller AT-152 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (09.07.1984) Auf dieser Aufnahme sieht man das Periskop des Piloten im zweiten Cockpit. Die Sicht nach vorne war für den zweiten Mann eher suboptimal. Die dänische Luftwaffe war mit ihren Draken sehr häufig, mit Starfightern und F-16 nicht ganz so oft, aber doch regelmäßig zu Besuch in EDUO.

© Erich Westersötebier AT-152 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (16.12.1992) Die letzte Draken, die im dänsichen Einsatz verunglückte (w/o am 05.10.1993), war die AT-152. Hier steht sie mit dem Abzeichen der Aufklärerstaffel zusammen mit einem Jagdbomber der Ende 1991 aufgelösten ehemaligen Esk 725 auf der Gütersloher Platte. Im Dezember 1992 war sie zweimal in Gütersloh, aufgrund einer ab dem 14.12. defekten anderen Draken. Für zwei weitere Jahre flogen alle drei Versionen bei der Esk 729, bis die Draken endgültig aus dem Dienst gezogen wurden. Die NATO verlor damit wohl eines ihrer temperamentvollsten Kampfflugzeuge.

© Axel Saal AT-152 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (16.12.1992) Die AT-152 machte durch einige "letzte Male" von sich reden. Es war nicht nur die letzte dänische Draken, die Gütersloh im Jahr 1992 besuchen sollte, es sollte die letzte Draken in Gütersloh überhaupt sein - am 31.03.1993, dem letzten Tag der RAF-Operationen. Außerdem war es die letzte Maschine der dänischen Flotte dieses Musters, die abstürzen sollte - am 5. Oktober 1993.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 AT-154 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (29.06.1992) Die langen Nachbrennerflammen des Volvo Flygmotors waren ein Markenzeichen der Draken. Die Zweisitzer der Dänen waren ungleich zwischen den beiden Staffeln verteilt. Die Esk 725 hatte neben der Jagdbomberaufgabe auch noch die Schulung der Nachwuchspiloten durchzuführen und somit zwei Drittel der TF-35 im Bestand. Hier trägt die Maschine zwar das rote Lindorm-Abzeichen der Esk 725, gehört aber zum Bestand der Esk 729. Erstere wurde bereits zum 31.12.1991 aufgelöst!

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 AT-155 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (21.02.1990) Vom 26.01.1972 bis zum 30.10.1991 war die AT-155 abwechselnd für die beiden Draken-Staffeln der Dänen im Einsatz. Die drei Versionen der F-35 waren wahre Allzweckmaschinen: Angriff, begrenzte Luftverteidigung, Aufklärung, Training, Seezielbekämpfung und einiges mehr gehörten zu den Aufgaben der 51 dänischen Draken.

© HaPe Merschbrock AT-156 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (09.09.1988) Besuche von Draken an Freitagen waren eher selten. Diese hier steht am Freitag den 09.09. auf der Gütersloher 09, um den Rückflug ins Karuper Wochenende anzutreten.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 AT-157 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (29.06.1992) Tiefstarts waren bei Draken normal, an heißen Tagen waren sie umso niedriger. Die Piloten nutzen aber lediglich die volle Länge der Gütersloher Startbahn aus, freilich waren auch Kurzstarts möglich. Die Schweden setzten ihre Draken regelmäßig von Straßen aus ein. Die AT-157 war zuvor bei der Esk 725 im Einsatz, diese wurde aber am 31.12.1991 aufgelöst.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 AT-158 TF-35XD Esk 729, Gütersloh (27.03.1991) Nur mit einem Piloten kommt die AT-158 auf der 09 zur Landung herein. Die Piloten machten sich häufig einen Spaß daraus, den Tower-Lotsen mit "four green, no flaps" die korrekte Landekonfiguration anzukündigen! Das Heckspornrad aus Gummi war dabei die Nummer vier des Fahrwerks, für einen Fighter eher ungewöhnlich.

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