From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 336 Skv - Luftforsvaret

Luftforsvaret - 336 Skvadron

Gastflugzeuge der Luftforsvaret, 336 Skvadron (336 Skv)

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F-86F Sabre

© Günter Böckmann 25026/PX-2 F-86F 336Skv, Gütersloh (ca. 1962) Aus Rygge kam dieser Vorgänger der norwegischen F-5A nach Gütersloh. Sie trägt als Staffelcode ein PX-2, da vermutlich die 26 Buchstaben innerhalb der Einheit komplett vergeben waren. Erst später bekam diese F-86F den Code PX-Z zugewiesen. Von August 1957 bis zum Jahr 1966 flog diese Skvadron die Sabre von der südnorwegischen Basis aus.

RF-5A

© Jeff Bell 100 RF-5A 336Skv, Gütersloh (19.11.1981) Bei tiefstehender Abendsonne rollt diese soeben gelandete RF-5A auf der 27 aus. Aufnahmen auf die Runway am Aufsetzpunkt der 09 sind aus nördlicher Richtung sehr selten. Das liegt daran, daß es eine Gegenlichtposition ist und dieser Punkt - bis auf wenige Ausnahmen - den britischen Hausherren vorbehalten war. Bei genauem Hinsehen erkennt man am Leitwerk eine frisch überstrichene 100. Während des Auslieferungsfluges an die Türkei stürzte diese RF-5A am 29.09.1993 bei Antalya ab.

© Jeff Bell 102 RF-5A 336Skv, Gütersloh (1980) Zusammen mit der 108 landete diese RF-5A im Sommer 1980 in Gütersloh. Beide trugen die selbe Zusatztank- und Farbkombination. Die 717Skv flog bis August 1979 die RF-5A, nach deren Auflösung gingen einige Aufklärer zur 336Skv und wurden dort bis 1984 weiter eingesetzt. Am 16.07.1982 wurde die 102 aus dem Einsatz genommen, seit 2010 steht sie im Museum in Bodø.

© Jeff Bell 108 RF-5A 336Skv, Gütersloh (1980) Auf dieser Seite der Maschine erkennt man fünf "paintings" die offiziell nicht auf die Maschine gehören - am besten erkennbar die Eule des AG 51 unterhalb der 108. Diese Staffelabzeichen wurden per Schablone durch das Bodenpersonal "angebracht", hier vermutlich während eines Staffelaustausches der beiden Aufklärereinheiten 336Skv und AG 51. Die Maschine fliegt heute für die Thornton Corporation von Van Nuys in Kaliforniern aus als N685TC. Im Hintergrund erkennt man zwei US Army UH-1.

© Thomas Westhoff-Düppmann 108 RF-5A 336Skv, Gütersloh (August 1980) Nach Auflösung der 717Skv in Rygge im August 1979 übernahm die 336Skv am gleichen Standort einige RF-5A, die sie bis zum 10.12.1984 weiter betrieb. Dann endete die Geschichte der norwegischen RF-5A-Aufklärer.

© Thomas Westhoff-Düppmann 108 RF-5A 336Skv, Gütersloh (30.05.1983) Die stilisierte Eule des Aufklärungsgeschwaders 51 "Immelmann" prangt hier am Leitwerk des Jagdaufklärers der 336Skvadron - vermutlich wurde diese nach einem Staffelaustausch angebracht. Die letzten RF-5A verließen im Dezember des Folgejahres die norwegische Luftwaffe.

F-5A / F-5B

© Mario Nowak 130 F-5A 336Skv, Gütersloh (August 1986) 35 Jahre flog die 336 Skvadron die Freedom Fighter von der Basis Rygge aus. Danach waren einige Maschinen noch zu Test- und Erprobungszwecken unterwegs.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 132 F-5A 336Skv, Gütersloh (30.08.1991) Für die norwegische Luftwaffe war der Freedom Fighter ein günstiger und sparsamer, aber zugleich auch kampfstarker Jagdbomber. Die Norweger flogen das Muster bei nicht weniger als sechs Skvadron. Die 336Skvadron aus Rygge war davon mit Abstand die häufigste Einheit in Gütersloh.

© Christian Hölscher 133 F-5A 336Skv, Gütersloh (15.07.1985) Der Pilot verbrachte das Wochenende vom 12. bis 15. Juli 1985 beim IAT in Fairford und nutzte Gütersloh zweimal völlig alleine als Fuelstop. Auch ohne ein Staffelwappen gehörte die "133" zur 336Skvadron in Rygge.

© Michael Brand 133 F-5A 336Skv, Gütersloh (15.07.1985) Lediglich mit drei Tanks bestückt startet diese F-5A zurück nach Rygge. Man erkennt noch den Bogen der 338Skv als ehemaligen Nutzer auf dem Leitwerk dieser F-5A.

© Christian Hölscher 134 F-5A 336Skv, Gütersloh (16.07.1986) Diese F-5A war von Mai bis Juni 1985 im niederländischen Ypenburg zum "Anticorrosion Treatment", dabei wurden die Lufteinläufe gewechselt. Heute steht die letzte gebaute norwegische F-5A (Fiscalyear 69) im Norwegian Armed Forces Museum.

© Mario Nowak 134 F-5A 336Skv, Gütersloh (16.07.1986) Mit den ursprünglichen großen Hoheitsabzeichen und dem alten silbernen Anstrich der 60er Jahre landet dieser Freedom Fighter mit der vollen Zuladung an Zusatztanks in Gütersloh.

© Michael Brand 134 F-5A 336Skv, Gütersloh (16.07.1986) Die "134" trägt hier das ursprüngliche große Roundel der norwegischen Luftwaffe auf dem Lufteinlauf. Später wurde es verkleinert, Staffelwappen wurden häufig nicht getragen.

© HaPe Merschbrock 134 F-5A 336Skv, Gütersloh (16.07.1986) Eine der zahlreichen Freedom Fighter, die von 1965 bis 1993 in den Farben der norwegischen und niederländischen Luftwaffe die Basis besuchten war die 134.

© Mario Nowak 135 F-5B 336Skv, Gütersloh (07.05.1986) Norwegische Northrop F-5 aus Rygge waren häufiger auf der Basis zu sehen, als die F-16 aus Bodø, Rygge oder Ørland. Manchmal kamen die zwei Freedom Fighter noch an einem Freitag um 15.30 Uhr zu einem Fuelstop zur Landung herein. Der Start war dann gegen 17 Uhr - mit vollem Tank und ebenso vollen Einkaufstüten aus dem NAAFI-Shop!

© Michael Brand 135 F-5B und 134 F-5A 336Skv, Gütersloh (16.07.1986) Eine hervorragende Startaufnahme einer gemischten Formation Freedom Fighter! Der Einsitzer trägt hier noch den, wenn auch ziemlich verwaschenen, silbernen Anstrich mit dem großen Roundel, der Trainer die neuere graue Tarnung mit den kleineren Hoheitsabzeichen.

© Michael Brand 135 F-5B 336Skv, Gütersloh (ca. 1987) Mit den Jahren wurden die norwegischen F-5B leicht modernisiert, dazu gehörten Radarwarnempfänger an der Nase. Die roten Streifen am Heck markieren die Stelle, wo die Antriebsturbine sitzt.

© Mario Nowak 136 F-5B 336Skv, Gütersloh (August 1988) Norwegische F-5 waren in sämtlichen Konfigurationen in Gütersloh zu sehen. Selten nur mit den Tip-Tanks, häufiger mit drei, vier oder allen fünf Zusatztanks.

© Mario Nowak 164 F-5A 336Skv, Gütersloh (11.07.1985) Die ersten Freedom Fighter erhielt die 336 Skvadron im März 1965. Bis zur Auflösung der Staffel im Juli 2000 flog sie das Muster. Lediglich in den Anfangsjahren war die 336Skv in Gardermoen stationiert, seit 1955 lag sie südlich der Hauptstadt Oslo in Rygge.

© Erich Westersötebier 207 F-5A 336Skv, Gütersloh (Oktober 1977) Vom 4. bis 12. Oktober waren sechs norwegische F-5A/B zum Staffelaustausch bei der 4Sqn. Eine der Freedom Fighter trug das Abzeichen des Kunstflugteams „Flying Jokers“, welches ursprünglich mit vier F-86F (bis 1963) und später mit vier F-5A (drei plus Solo) von 1966 bis 1973 von der 332Skavadron betrieben wurde. Drei Jahre später wurde es erneut von der 336Skvadron ins Leben gerufen. Im Ausland trat es bereits letztmalig in Farnborough im August 1977 auf. In Norwegen war das Team auch danach noch zu sehen.

© Michael Brand 220 F-5A 336Skv, Gütersloh (09.03.1989) Die norwegischen F-5A trugen zwei 20mm Kanonen vor dem Cockpit, so wie es üblich für alle Nutzer des Musters war. Die "220" flog ab Dezember 1966 bei der 332Skv, die ebenfalls in Rygge lag und im Jahr 1973 aufgelöst wurde.

241 F-5B 336 Skvadron

© Coen Steenbeeke 241 F-5B 336Skv, Gütersloh (12.03.1991) Eine typische Fighter-Rotte der Norweger beinhaltete fast immer einen Trainer. Die 336Skvadron gehörte beim weitem zu den häufigsten Besuchern der Luftvorsvaret, auch aufgrund ihrer Stationierung in Süd-Norwegen. An dem Tage waren es sogar zwei F-5B, die sogar für zwei Tage in Gütersloh blieben.

© Wieland Stolze 241 F-5B 336Skv, Gütersloh (05.12.1977) Diese F-5B ist in ihrem Leben bei der Luftforsvaret ziemlich herumgekommen. Zunächst bei der 332Skv in Rygge im Einsatz, flog der Trainer später bei der 717Skv in Rygge, dann bei der 718Skv in Sola, der 336Skv in Rygge und anschließend bei der 338Skv in Ørland. Im Juni 1994 wurde das Flugzeug, erneut im Einsatz bei der 336Skv, aus dem Dienst gezogen - nach 27 Jahren im Einsatz.

© Mario Nowak 241 F-5B 336Skv, Gütersloh (19.06.1985) Im März 1965 erhielt die 336Skvadron in Rygge die ersten Freedom Fighter zugewiesen. Bis zum Jahr 2000 flog die Einheit dieses Muster. Die Einheit war somit bei weitem die mit der längsten F-5-Tradition in Norwegen.

© Michael Brand 241 F-5B 336Skv, Gütersloh (19.06.1985) Lediglich mit drei Zusatztanks, wobei die Flächenbehälter fast immer montiert waren, landet die 241 in Gütersoh. Von August 1979 bis Dezember 1984 flogen auch die RF-5A-Aufkärer bei der Staffel, Aufnahmen von der Version sind in Gütersloh sehr selten.

© Thomas Westhoff-Düppmann 243 F-5B 336Skv, Gütersloh (31.08.1982) Die Piloten checken soeben die Maschine durch, bevor sie zum Start rollen. Der direkte Flug nach Rygge dauerte sicher nicht mehr als eine Stunde, der Flugplatz war die südlichste Basis der RNoAF in Norwegen.

© Wilfried Zetsche 243 F-5B 336Skv, Gütersloh (31.08.1982) Am Heck trägt diese F-5B stolz den Tiger als einer der Teilnehmer am NATO-Tigermeet in Gütersloh. Die Piloten und Techniker der Kanadier waren vermutlich die "Täter". Die Staffel aus Rygge war mit zwei Maschinen und vier Piloten vertreten.

Archiv Christian Hölscher 243 F-5B 336Skv, Gütersloh (31.08.1982) Selbst das Trimmruder am Seitenleitwerk dieser F-5B ist im Tigeranstrich gehalten! Von außerhalb des Flughafenzauns war das seinerzeit gar nicht zu erkennen. Die frühen achtziger Jahren waren im Vergleich zu heute recht verhalten, was das Bemalen der verschiedenen Tigermeet-Teilnehmer angeht.

© Erich Westersötebier 369 F-5A 336Skv, Gütersloh (Oktober 1977) Die zweitälteste norwegische F-5A, als 64-13369 gebaut, nahm auch am Staffelaustausch mit der 4Sqn teil. Im März 1966 gingen die ersten Freedom Fighter an die Norweger und blieben dort bis 2007 im Einsatz. Neben der silbernen Tarnung fielen die Jets bei ihrem Besuch in Gütersloh durch die unterschiedliche Tarnung ihrer drei Zusatztanks auf. Bei der Ankunft ließ man die sechs Fighter einfach in den Shelter-Bereich der 4Sqn reinrollen.

© Erich Westersötebier 374 F-5A 336Skv, Gütersloh (Oktober 1977) Die Norweger bekamen während ihres Staffelaustausches zwei Shelter zugewiesen. So hatte es die 4Sqn als Gastgeber immer gehalten. Man sieht im Hintergrund der Aufnahme aus der noch neuen unbegrünten weil erst drei Jahre alten HAS-Area das Staffelwappen der 4Sqn vor dem Staffelgebäude. Vermutlich entstand das Bild bei der Ankunft der Gäste aus dem Norden.

Archiv M. Brand 374 F-5A 336Skv, Gütersloh (Oktober 1977) Vom 4. bis 12. Oktober 1977 waren sechs norwegische F-5 Freedom Fighter aus Rygge zum Staffelaustausch zu Besuch bei der 4Sqn. Die Maschinen standen in zwei eigens für die Norweger geräumten Shelter-Bereichen.

© Mario Nowak 387 F-5B 336Skv, Gütersloh (11.07.1985) Leicht auf Fläche kommt diese F-5B zur Landung herein. Insgesamt hatten die Norweger zu ihrer Hochzeit Ende der 60er Jahre sechs F-5 Staffeln. Dies waren neben der 336Skv noch die 332Skv in Rygge, die 334Skv in Bodø und die 338Skv in Ørland jeweils mit F-5A und B. Dazu kam eine Aufklärerstaffel, die 717Skv in Rygge mit RF-5A und die 718Skv als OCU mit F-5B in Stavanger/Sola. Die 336Skv hatte bis Mitte der 80er Jahre auch einige RF-5A im Bestand.

© Marcus Herbote 387 F-5B 336Skv , Gütersloh (August 1985) Norwegische Freedom Fighter waren immer gern gesehene Besucher auf der RAF-Basis. Sie kamen fast ausnahmslos in Rotten. Anfangs war die Tarnung noch in einfachem Silber gehalten, später lackierten die Norweger alle Maschinen in grauer Farbe.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 387 F-5B 336Skv, Gütersloh (30.08.1991) Mit hoch gerecktem Kopf beobachtet der zweite Mann der Besatzung die Landung des Piloten auf dem vorderen Sitz. Die norwegischen F-5 kamen weitaus häufiger nach EDUO als die F-16.

387 F-5B 336 Skvadron

© Coen Steenbeeke 387 F-5B 336Skv, Gütersloh (12.03.1991) Mit ihrer vollständigen Seriennummer 64-13387 gehörte die 387 zusammen mit der F-5B 388 und neun F-5A zu den ältesten Freedom Fighter im Dienst Norwegens. Während die 388 früh abstürzte und die "älteren" F-5A in den Jahren 1983 bis 86 an die Türkei gingen, flog die 387 noch bei dem Lenkwaffentest-Projekt "Eye of the Tiger" weiter und war somit wahrlich die "Old Lady" der F-5-Flotte des nordischen NATO-Mitglieds.

© Wieland Stolze 578 F-5A 336Skv, Gütersloh (12.07.1977) Die norwegischen F-5 trugen keine Fiscal-Nummer und so war es unmöglich, die genauen Baujahre von außen zu erkennen. Der Kauf der 65-10578 wurde im Jahr 1965 von den USA genehmigt, 1968 ging die Maschine an die 332Skv, sie beendete ihre Karriere am 20.09.1982 bei der 336Skv.

© HaPe Merschbrock 594 F-5B 336Skv, Gütersloh (09.04.1981) In der Regel besuchten die Norweger immer mit zwei Maschinen gleichzeitig EDUO. Oftmals bestand die Rotte aus jeweils einer F-5A und einer F-5B.

© Jeff Bell 594 F-5B 336Skv, Gütersloh (27.08.1982) Auch dieser norwegische F-5 Freedom Fighter fand nach dem aktiven Dienst den Weg in ein Museum und zwar nach Oslo/Gardermoen. Die Norweger kamen lediglilch mit zwei Flugzeugen zum Tiger Meet, leider fand auch keine C-130H als Support Aircraft den Weg nach Gütersloh. An normalen Tagen konnte man dagegen schon einmal vier oder mehr F-5 bei ihren Besuchen sehen.

© D. Lohmeyer 594 F-5B 336Skv, Gütersloh (28.08.1982) Diese Aufnahme entstand am Tag der offenen Tür während des Tiger Meets, am Samstag dem 28. August. Im Hintergrund erkennt man den Tiger-Puma.

© Rainer Mueller 594 F-5B 336Skv, Gütersloh (28.08.1982) Die Fotografiermöglichkeiten während des Open Days anläßlich des Tiger Meets waren wegen des teilweisen Gegenlichts und der zugestellten und abgedeckten Maschinen recht schlecht. Besser waren die Möglichkeiten während der Ankunft im Anflug.

© Thomas Westhoff-Düppmann 594 F-5B 336Skv, Gütersloh (31.08.1982) Beide Freedom Fighter machen sich hier wieder zurück auf den Weg nach Rygge. Das norwegische Kontingent zum Tiger Meet war vergleichsweise eher schwach, auch einen Transporter suchte man in Gütersloh vergeblich.

© Michael Brand 902 F-5A 336Skv, Gütersloh (August 1984) Gleich zweimal war diese F-5A im August 1984 in Gütersloh, einmal am 8. und ein weiteres Mal am 21. August. Die Maschine trägt die üblichen fünf Zusatztanks an und unter den Tragflächen sowie die spätere graue Bemalung.

© Klemens Hövel 906 F-5B 336Skv, Gütersloh (11.05.1990) Nachdem die 336Skvradron ab Mitte der achtziger Jahre die einzige norwegische F-5 Einheit war, ließ leider die Verwendung von Staffelwappen zusehends nach. Die vier F-16 Staffeln flogen weiterhin mit ihren zwei- oder dreifarbigen Staffelfähnchen am Leitwerk, die Freedom Fighter sollten nie wieder ein Wappen tragen.

© Holger Hartwig 907 und 387 F-5B 336Skv, Gütersloh (06.07.1989) Die norwegischen Freedom Fighter kamen häufig als Zweisitzer und führten dann meistens einen Doppelanflug aus. Der Flug aus Rygge erfolgte Nonstop und meistens besuchten die Norweger vorher oder nachher noch weitere Plätze in Deutschland, wie z. B. Ramstein.

© Michael Brand 909 F-5B 336Skv, Gütersloh (09.03.1989) Am Leitwerk erkennt man noch das Wappen des vorherigen Nutzers, der 338 Skvadron in Ørland. Die Norweger waren mit dem Freedom Fighter sehr zufrieden, war es doch ein preiswerter und effektiver Jagdbomber und Aufklärer.

F-16A/B

© Thomas Westhoff-Düppmann 288 F-16A 336Skv, Gütersloh (31.05.1985) Obwohl ohne Staffelabzeichen gehört diese F-16 noch zur 336Skvadron in Rygge, nachdem kurzfristig entschieden wurde, die bereits in der Umrüstung befindliche Staffel doch auf dem F-5A/B Freedom Fighter zu belassen. Im Gegenzug erhielt die 338Skv ab Ende Juli 1985 die schon an die Rygger Einheit zugeteilten F-16A/B.

© Thomas Westhoff-Düppmann 288 F-16A 336Skv, Gütersloh (31.05.1985) Die 336Skvadron hatte zu diesem Zeitpunkt etwa zehn F-16A und B erhalten, als die Anordnung kam, das Muster an die 338Skvadron in Oerland abzugeben und wieder auf die F-5 umzurüsten. Die Maschinen verlegten im Juni 1985 dann an einem Tag auf die neue Basis. Die 336Skv operierte in der Folge in den Rollen Ausbildung, Fortgeschrittenen- und Waffentraining und war faktisch keine reine Kampfeinheit mehr.

© Mario Nowak 290 F-16A 336Skv, Gütersloh (10.04.1985) Obwohl völlig ohne Staffelmarkierungen, flog diese F-16A in ihrer kurzen fliegerischen Laufbahn zunächst bei der 336Skv in Rygge und dann zum Schluss bei der 338Skv in Ørland. Bereits am 15. September 1987 stürzte diese Maschine ab!

© Mario Nowak 306 F-16B 336Skv, Gütersloh (Februar 1985) Man sieht es dieser F-16B sicher nicht an, aber sie ist ein echtes Unikum! Dieser Trainer gehörte zur in Rygge beheimateten 336 Skvadron. Diese Einheit rüstete ab August 1984 von der F-5A und B auf die F-16 um, aber nur, um diese bis Juni 1985 wieder vollständig abzugeben! Stattdessen bekam dann die 338Skv in Ørland die Fighting Falcon, die 336Skv flog bis zum Jahr 2000 den Freedom Fighter weiter. Die "306" war zusammen mit einer F-5B in ETUO. Und auch das hat es nie wieder gegeben: Eine in der Umrüstung befindliche Staffel kommt mit beiden Flugzeugtypen in einer gemeinsamen Rotte zu Besuch!

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