From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: 717 Skv - Luftforsvaret

Luftforsvaret - 717 Skvadron

Gastflugzeuge der Luftforsvaret, 717 Skvadron (717 Skv)

338 Skv | Übersicht | 718 Skv

RF-84F Thunderflash

© Günter Böckmann 52-8734/AZ-F RF-84F 717Skv, Gütersloh (ca. 1962) Einmal in der Luft war die RF-84F ein recht brauchbarer Aufklärer, der in vielen Luftwaffen der NATO im Einsatz war. Die norwegische Luftwaffe nahm regelmäßig an Verlegungen nach Mitteleuropa und an Staffelaustauschen teil. Im März 1968 war die Staffel in diesem Zusammenhang auch Gast der 4Sqn.

© Günter Grondstein 51-17055/AZ-H und 52-7332/AZ-S RF-84F 717Skv, Gütersloh (März 1968) Zwei RF-84F Thunderflash der Royal Norwegian Air Force aus Rygge kurz nach der Startfreigabe. An diesem kalten Tag mussten die Piloten glücklicherweise nicht darum bangen, ob sie rechtzeitig am Bahnende in der Luft sind, so wie es im Sommer häufig der Fall war.

© Günter Grondstein 51-17056/AZ-O RF-84F 717Skv, Gütersloh (März 1968) Die norwegische Luftwaffe erhielt in den Jahren 1956 bis 1958 insgesamt 29 RF-84F an MDAP-Hilfe durch die NATO und nach einigen Verlusten vier weitere Exemplare. Von der ersten Lieferung gingen allerdings vier Thunderflash direkt an Frankreich. Die 717Skv flog bis 1961 von Sola aus, erst dann war sie in Rygge stationiert. Außerdem unterhielt die Staffel Detachements in Bodö und später Bardufoss. Rechts am Bildrand erscheint soeben das Staurohr einer Lightning F2 - die vier Soldaten direkt hinter der RF-84F auf der Startbahn geben allerdings Rätsel auf. Es könnte sich um die Techniker handeln, die normalerweise abgestellte Lightnings auf der Operational Readiness Platform (ORP) warten und sich gerade den Start der "Oldtimer" ansehen.

© Günter Grondstein 52-7332/AZ-S RF-84F 717Skv, Gütersloh (März 1968) Diese RF-84F gehört zu den vier norwegischen Maschinen, die zuvor von 1955 bis 63 von der ER 33 in Strasbourg im verwendet wurden. Am 16. März 1969 stürzte diese Thunderflash bei Skoganvare in der Finnmark ab. Das Wrack wurde in der Folge als Feuerlöschübungsgerät auf der Flyvestation Banak im äußersten Norden Norwegens verwendet. Man erkennt sehr gut den großen Bremsschirmbehälter unter dem Heck sowie das Staffelabzeichen und den individuellen Buchstabencode am Leitwerk.

© Günter Böckmann 52-7322/AZ-U RF-84F 717Skv, Gütersloh (ca. 1961/62) Ab 1955 kam die Thunderflash zur 717Skv nach Rygge. Die Staffel flog diesen Aufklärer bis zum Juni 1970, das Muster wurde dann durch die RF-5A abgelöst. Diese RF-84F stürzte bereits am 09.09.1964 bei Årnes/Vormsund ab. Das dürfte daher eine der der wenigen Aufnahmen von der "AZ-U" in Gütersloh sein.

© Willy Metze 52-8723/AZ-X RF-84F 717Skv, Gütersloh (29.09.1969) Im März 1968 waren fünf norwegische Thunderflash zu einem Staffelaustausch bei der 4Sqn in Gütersloh. Die Verbindungen wurden auch dadurch so gut, das die Norweger häufiger auf der Basis zu sehen waren. Nur neun Monate später wurde die RF-84F bei der 717Skvadron durch die RF-5A ersetzt. Die AZ-X flog von Oktober 1963 bis zu Ihrer Außerdienststellung am 29.05.1970 bei der RNoAF und existiert heute noch in gutem Zustand. Im Hintergrund sieht man die noch relativ neuen von der NATO finanzierten und gebauten Wohnhäuser, bei den Briten als Married Quarters bekannt.

RF-5A

© Wieland Stolze 113 RF-5A 717Skv, Gütersloh (17.08.1976) Von 1968 bis zur Auflösung der Staffel im August 1979 flog die 717Skv von der Main Air Station (MAS) Rygge 16 RF-5A. Danach gingen einige Aufklärer an die 336Skv, die dort bis Dezember 1984 weiter flogen. Die 113 trägt hier ein Sondermarking der britischen 41Sqn am Leitwerk.

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