From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der USAFE – 52 TFW

Gastflugzeuge der USAFE – 52 TFW

23TFS

© Günter Grondstein 66-7502/SP F-4D 52TFW, 23TFS, Gütersloh (Juni 1974) Diese Phantom der 23TFS der 52TFW von der Spangdahlem Air Base hat gerade in Gütersloh aufgesetzt. Man beachte den geöffneten Bremsschirm und die ausgefahrenen Vorflügel. Die "Wild Weasel"-Einheit des Wings war die 81TFS, die mit der EF-4C operierte.

© Günter Grondstein 66-7620/SP F-4D 52TFW, 23TFS, Gütersloh (Juni 1974) Noch in ihrem Asian-One-Scheme präsentiert sich diese F-4D. Die F-4D verfügte noch nicht über eine eingebaute Kanone. Im Jahr 1979 ersetzte die leistungsstarke F-4G die EF-4C der 81TFS, in den Jahren 1980 bis 1982 kam zusätzlich die F-4E zum Geschwader und ersetzte die F-4D der 23 und 480TFS.

© Marcus Herbote 74-622/SP F-4E 52TFW, 23TFS, Gütersloh (03.07.1986) Mit vollem Nachbrenner und lediglich mit einem Zusatztank und einem ECM-Pod bestückt beginnt diese McDD F-4E ihren Rückflug nach Spangdahlem. Zusammen mit der F-4G 69-228 bildete die F-4E an dem Tag das übliche "Hunter-Killer-Team" zur Bekämpfung feindlicher Radaranlagen.

© Thomas Westhoff-Düppmann 74-1652/SP F-4E 52TFW, 23TFS, Gütersloh (16.08.1982) Zwei DACT-Einsätze gegen die Harrier GR3 der 3 und 4Sqn flogen die zwei F-4E des 52TFW am Tag. Am 18.08.1982 stürzte die an dem Tage teilnehmende 74-0632 nach dem Start über dem Sauerland ab! Daraufhin war das Manöver für die F-4E beendet!

© Thomas Westhoff-Düppmann 74-0662/SP und 74-1652/SP F-4E 52TFW, 23TFS, Gütersloh (16.08.1982) Zwei F-4E der 23TFS traten vom 16. bis 19.08.1982 zusammen mit zwei F-15C der Bitburger 525TFS gegen die Harrier der 3 und 4Sqn zum DACT an. Interessanterweise flogen drei Harrier der 3Sqn gleichzeitig bei der 4Sqn und auch umgekehrt! Die F-4E kamen jeden Morgen direkt aus Spangdahlem, flogen zwei Einsätze und gingen abends wieder zurück auf ihre Heimatbasis.

© Thomas Westhoff-Düppmann 74-0662/SP und 74-1652/SP F-4E 52TFW, 23TFS, Gütersloh (16.08.1982) Die erste F-4E zieht bereits davon, der Pilot der zweiten wartet noch wenige Sekunden. Dieses Standardverfahren sollte im Falle eines Startabbruchs der Führungsmaschine dem zweiten Piloten das Handeln erleichtern, er konnte so das Losrollen rechtzeitig abbrechen.

81TFS

© Thomas Westhoff-Düppmann 69-0202/SP F-4G 52TFW, 81TFS, Gütersloh (1980) Die drei Squadrons 23, 81 und 480TFS flogen ab November 1983 eine gemischte Flotte F-4E und F-4G. Erst am 15. Januar 1973 kam die 81TFS aus Zweibrücken zum Geschwader, damals noch mit F-4C. Bis Mitte 1982 waren die älteren F-4C und D dann zugunsten der Modelle E und G ausgetauscht worden. Diese F-4G man zu einem Durchstart nach Gütersloh.

© Rainer Mueller 69-9247/SP F-4G 52TFW, 81TFS, Gütersloh (01.06.1982) Fünf F-4 vom 52TFW aus Spandahlem an einem Tag gab es auch in Gütersloh nicht alle Tage! Die Maschinen waren anlässlich einer großen NATO-Luftwaffenübung im ostwestfälischen Luftraum. Dazu kamen an einigen Tagen noch einige RF-4C der 363TFW (nicht TRW!) aus Shaw AFB, Code "JO".

© Thomas Westhoff-Düppmann 69-0259/SP F-4G 52TFW, 81TFS, Gütersloh (01.06.1982) Das Jahr 1982 ging sicherlich als das Jahr in die Gütersloher Geschichte ein, dass die meisten F-4G-Besuche hatte. Leider wurden Landungen in den folgenden Jahren merklich weniger. Übungsanflüge kamen bis zum Abschied der F-4G immer wieder mal vor. Die letzten drei Ziffern der Seriennummer werden auf der hier gelben Bugradklappe getragen.

© Thomas Westhoff-Düppmann 69-0280/SP und 69-9558/SP F-4G 52TFW, 81TFS, Gütersloh (02.06.1982) Die drei Staffeln des 52TFW (23, 81 und 480TFS) flogen ab November 1983 eine gemischte Flotte aus F-4E und F-4G, bis dahin war die 81TFS alleine mit der F-4G ausgerüstet. Die „Wild Weasel“-Version der Phantom konnte mit der Shrike-Lenkwaffe feindliche Radarstellungen angreifen und empfindlich treffen. Mit den gelben Staffelstreifen, den großen Hoheitsabzeichen und dem Asian-One-Anstrich sehen die Phantom geradezu bunt aus!

© Thomas Westhoff-Düppmann 69-7293/SP F-4G 52TFW, 81TFS, Gütersloh (01.06.1982) Die F-4 Phantom war in den 70er und 80er Jahren sicherlich der wichtigste Jäger und Jagdbomber der NATO. Neben den USA, Großbritannien und Deutschland, flog das Muster auch in Spanien, Griechenland und der Türkei. Die Version F-4G war aber lediglich für die USA unterwegs.

© Thomas Westhoff-Düppmann 69-7558 F-4G 52TFW, 81TFS, Gütersloh (02.06.1982) Das 52TFW operierte im Hunter-Killer-Team-Muster. Die F-4G spürten die Radaranlagen auf, die F-4E griffen diese an und dienten der Luftverteidigung der „Wild Weasel“. Das Verhältnis der beiden Versionen lag in den drei Tactical Fighter Squadrons in Spangdahlem etwa bei einem Drittel F-4G zu zwei Dritteln F-4E.

© Thomas Westhoff-Düppmann 69-9566/SP F-4G 52TFW, 81TFS, Gütersloh (02.06.1982) Diese F-4G trägt bereits die abgedunkelte Version des Tarnschemas - ohne farbige Hoheitsabzeichen. An der Unterseite fehlt außerdem zusätzlich das helle Grau. Bis November 1983 war die 81TFS noch die einzige F-4G-Squadron des 52TFW. Danach flogen alle drei Staffeln die F-4E und G.

81TFS A-10A

© Marc Tecklenborg 81-983/SP A-10A 52FW, 81FS, Gütersloh (07.07.1998) Jeden Tag in dieser Juli-Woche im Jahr 1998 landeten vier A-10A aus Spangdahlem in Gütersloh. Es waren die letzten geplanten Landungen von Kampflugzeugen auf der Basis. Die Flugzeuge wurden auf dem Taxiway in der Nähe der ehemaligen Shelter-Area der 4Sqn abgestellt und betankt.

© Guido Merz 81-985/SP A-10C 52FW, 81FS, Gütersloh (22.04.2013) Das knappe Dutzend übriggebliebener A-10C in Spangdahlem stellte den traurigen Rest der einstmals aus 156 Maschinen bestehenden Flotte A-10A in Europa dar. Aufgelöst wurde die 81FS am 18.06.2013. Am 22. April 2013 waren damit letztmalig zwei Thunderbolt im Gütersloher Luftraum - inclusive des entsprechenden Sounds.

© Marc Tecklenborg 81-992/SP A-10A 52FW, 81FS, Gütersloh (07.07.1998) Als letzte planmäßig gelandete Fighter gelten die täglich jeweils vier A-10A Thunderbolt II, die an einer einwöchigen Übung im Juli 1998 teilnahmen. Bis 2013 lag die Staffel mit ihren modifierten A-10C auf der Spangdahlem AB.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 unid. A-10C 52FW, 81FS, Gütersloh (16.02.2011) Selten genug verirren sich echte Fighter in den Gütersloher Luftraum. Die A-10C kamen im Februar 2011 wieder einmal, um mit den Lynx des 1Regt verschiedene Arten des Geleitschutzes in Krisengebieten sowie die Selbstverteidigung im Tiefflug zu üben. Bis auf 1.000 Fuß durften die Amerikaner herunter, was sie auch taten! Bewaffnet ist diese Maschine mit einer AIM-9 und einem ACMI-Pod.

480TFS

© Willy Metze 66-7657/SP F-4D 52TFW, 480TFS, Gütersloh (05.07.1977) Diese F-4D der 480TFS "Warhawks" startet soeben auf der 09 durch. Das Flugzeug stürzte bei Rheinfeld in Deutschland am 04.04.1978 ab. Die F-4D war praktisch die modifizierte Bodenangriffsvariante der F-4C und Vorläufer der leistungsstärkeren F-4E mit eingebauter Kanone.

© Thomas Westhoff-Düppmann 74-1653/SP F-4E 52TFW, 480TFS, Gütersloh (01.06.1982) Mit einen ECM-Pod und den zwei 1.200 Liter Zusatztanks fliegt diese F-4E auf der Gütersloher „27“ an. Weitere vier F-4E waren an dem Tage zu Besuch und bildeten die größte Ansammlung des 52TFW in Gütersloh. Spangdahlem ist die letzte amerikanische Fighter-Basis in Deutschland, nachdem Hahn, Ramstein, Zweibrücken und Bitburg keine Fighter mehr beherbergen bzw. nun in ziviler Hand sind.

© Willy Metze 66-7728/SP F-4D 52TFW, 480TFS, Gütersloh (04.07.1977) In den 70er Jahren waren die drei Squadrons des 52TFW alle mit der F-4D ausgerüstet. Ab März 2013 wird diese Einheit nach Abzug der A-10 der 81FS die letzte Squadron des Wings sein, die in Spangdahlem liegt.

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