From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der USAFE – 81 TFW

Gastflugzeuge der USAFE – 81 TFW

F-4D Phantom

© Willy Metze 66-7711/WR F-4D 81TFW, Gütersloh (31.03.1977) Zur Verabschiedung der letzten Lightning F2A bei der 92Sqn kam unter anderem diese F-4D des 81TFW nach Gütersloh. Erst ab Juni 1979 liefen den drei Phantom-Squadrons 78 (RAF Woodbridge), 91 und 92TFS (beide RAF Bentwaters) die ersten A-10A zu. Leider trugen die F-4D oft keine Staffelstreifen, die sie hätten unterscheiden können. Die F-4D war eine verbesserte F-4C für Luft-Boden-Einsätze und war mit dem AN/APQ-109-Radar und einem Trägheitsnavigationssystem ausgerüstet und war leicht an dem kleinen Infrarot-Sensor unter der Nase zu erkennen.

A-10A Thunderbolt

© Thomas Westhoff-Düppmann 78-0606/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (01.10.1981) Zu dem Zeitpunkt der Aufnahme war die AGM-65 Maverick nicht mehr ganz neu - erste Versionen stammen aus dem Jahr 1972 (AGM-65A). Sie wurde die Standardwaffe der Thunderbolt-Verbände. Die Bundeswehr beschaffte für die Luftwaffe von 1982 bis 1996 rund 860 Stück.

© Thomas Westhoff-Düppmann 79-0102/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (29.09.1981) Nach einem derart tiefen Abflug zogen die Piloten der A-10A Thunderbolt II meistens steil nach oben, bei Doppelstarts trennten die beiden Maschinen sich oft mit rasanten scharfen Kurven nach links bzw. rechts. In den frühen achtziger Jahren fehlten die farbigen Staffelstreifen am Leitwerk noch völlig.

© Jeff Bell 79-0160/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (Mai 1981) Diese Rotte A-10A kam für einen Nightstop nach Gütersloh, man beachte die GLIM´s auf der Erde. Diese markierten Tragflächen- und Leitwerksbereiche durch ein helles Blitzen. Diese Maschine steht heute wie so viele ihrer "Schwestern" im Store in Davis-Monthan, Arizona.

© Thomas Westhoff-Düppmann 79-0217/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (30.11.1984) Neben den Heimatbasen Woodbridge und Bentwaters flog das 81TFW regelmäßig von den Foward Operating Bases (FOB) Leipheim, Ahlhorn und Nörvenich aus zahlreiche Einsätze.

© Christian Hölscher 79-0217/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (30.11.1984) Die Fairchild A-10A kann als ein wirklich schweres Kampfflugzeug mit STOL-Eigenschaften bezeichnet werden. In den 80er Jahren hatte die USAFE immer auch einen Flying-Display-Piloten, der das auf den gängigen Air Shows im Jahresverlauf unter Beweis stellte.

© Christian Hölscher 79-0220/WR A-10A 81TFW, 509TFS, Gütersloh (13.08.1985) Leider ist diese Aufnahme etwas zu spät gemacht worden - man sieht deshalb nur einen Teil der Beschädigung unterhalb des Cockpits, die von einer "midair collision" mit einem Segelflugzeug stammt. Die Kollision fand zwei Kilometer nordöstlich von Brilon statt. Der Pilot des Seglers wurde bei dem Unglück zum Glück nur leicht verletzt.

© Martin Fox 80-0158/WR A-10A 81TFW, 91TFS, Gütersloh (12.01.1990) Am 24.08.1979 bekam die 91TFS in RAF Woodbridge ihre ersten A-10A Thunderbolt II zugewiesen. Das häufig über Ostwestfalen zu sehende Geschwader flog den letzten Einsatz am 23.03.1993, wenige Tage vor der Schließung Güterslohs als RAF-Basis! Aufgelöst wurde das 81TFW am 1. Juli 1993.

© Thomas Westhoff-Düppmann 80-0167/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (29.09.1981) Der Pilot dieser A-10A schaut interessiert zu den Spottern auf der alten Eisenbrücke hinüber. Obwohl die sechs Staffeln auf die Standorte Bentwaters und Woodbrindge verteilt waren, flogen alle Maschinen mit dem "WR" für Woodbridge am Leitwerk.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 80-0179/WR A-10A 81TFW, 78TFS, Gütersloh (17.04.1991) Auch wenn die Fairchild A-10A des 81TFW oft landeten, kam diese Maschine nur zu einem Overshoot nach Gütersloh. Das schrille Pfeifen der beiden General Electric TF34-Triebwerke ist eines der Markenzeichen - zusammen mit der siebenläufigen 30mm Gatling-Kanone.

© Pete Webber 80-0180/WR A-10A 81TFW, 91TFS, Gütersloh (29.01.1988) Aufnahmen aus leicht erhöhter Position ließen sich auch für die RAF-Angehörigen oder die Techniker von Cross Servicing nur selten machen. Diese mit Maverick und ECM-Pod bestückte A-10A kam zusammen mit der 80-0171 für einen der typischen Tankstops nach Gütersloh. Die leicht schräge Abstellposition hängt wohl mit der Windrichtung zusammen - die Abdeckungen der großen Triebwerke fehlen und der Wind sollte immer im richtigen Winkel und schon gar von hinten durch die Triebwerke pfeifen. Man erkennt vorne an der Leitertür das Bild einer Bikinischönheit. Dieses Kunstwerk zeigt Captain Paul Wilcox´ Ehefrau und trägt den Titel "Deborah's Delight" (Danke an Paul Wilcox für die Informationen).

© Mario Nowak 80-0194/WR A-10A 81TFW, 509TFS, Gütersloh (13.08.1985) Die 509TFS lag mit drei weiteren Staffeln auf der Bentwaters AB. Insgesamt sechs Squadrons des 81TFW waren mit jeweils 26 Maschinen als Schutz gegen die übermächtige Panzertruppe des Warschauer Paktes im Einsatz. Neben den Basen Woodbridge und Bentwaters nutzte das Geschwader die Forward Operating Locations Ahlhorn, Nörvenich und Leipheim.

© Mario Nowak 80-0194/WR A-10A 81TFW, 509TFS, Gütersloh (13.08.1985) Insgesamt vier Fairchild A-10A waren an dem Tag in Gütersloh, zusammen mit zwei Mirage IIIR bzw. BE der ECT 2/2 und zwei dänischen Starfightern. Die Amerikaner landeten jeweils im "Doppelpack".

© Mario Nowak 80-0203/WR A-10A 81TFW, 78TFS, Gütersloh (11.04.1985) Die Woche im April 1985 ging durch zahlreiche Durchstarts von A-10A der 81TFW in die Geschichte ein. Auch diese Maschine kam sehr tief für einen Overshoot rein, typisch für die A-10.

© Mario Nowak 80-0218/WR A-10A 81TFW, 509TFS, Gütersloh (04.07.1985) Mit einer Maverick Luft-Boden-Lenkwaffe sowie einem ECM-Pod landete diese Thunderbolt "gewohnt angriffslustig" in Gütersloh. Der 4. Juli, der Unabhängigkeitstag der US-Amerikaner, machte im Kalten Krieg nicht vor Flugbetrieb halt.

© Martin Fox 80-0220/WR A-10A 81TFW, 91TFS, Gütersloh (12.01.1990) Zusammen mit vier weiteren A-10 der Staffel landete die 80-0220 an dem Tage auf der Basis. Das 81TFW operierte meistens in Schwärmen von vier oder mehr Flugzeugen. Erst Anfang 1985 erhielten die sechs Squadrons des 81TFW ihre Farben (rot, blau, gelb, grau, schwarz und purpur) an die Leitwerke gemalt.

© Christian Höscher 80-0233/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (19.07.1983) Ein kurioser Morgen begann mit der Landung von sechs A-10A aus Woodbridge. Die Führungsmaschine rollte nicht auf den Taxiway ab, sondern über das Fangnetz in den Overrun-Bereich der 27. Die erfreuten Spotter hatten das aber nicht erwartet und waren mit 200mm bzw. 300mm Festbrennweite bewaffnet. Hier dreht der Pilot die A-10 auf dem Overrun. Sehr gut zu sehen ist hier das seitlich versetzte Bugrad, das der Gatling-Kanone weichen musste und die Lackschäden an den Triebwerken.

© Christian Höscher 80-0233/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (19.07.1983) Hier rollt die A-10A mit den weit geöffneten Bremsklappen zurück auf den Taxiway. Diese Maschine trägt keinen farbigen Staffel-Streifen am Leitwerk. An diesem Tag machten auch zwei A-7D der Pennsylvania Air Guard (PT, 112TFG) einen Overshoot.

© Thomas Westhoff-Düppmann 80-0270/WR A-10A 81TFW, Gütersloh (30.11.1984) In den achtziger Jahren war die AGM-65 Maverick die neue und effektive Hauptwaffe der A-10-Verbände. Sechs Squadrons á 26 Flugzeugen standen der NATO in Europa zur Verfügung, umfangreiche Verlegungen aus den USA hätten diese Zahl im Ernstfall sicher mehr als verdoppelt. Heute steht das Muster kurz vor seiner Ausmusterung.

© Mario Nowak 81-0941/WR A-10A 81TFW, 78TFS, Gütersloh (10.04.1985) An dem Tag kamen vier A-10A, um jeweils einmal in Gütersloh durchzustarten. Nicht ganz so häufig landeten die Maschinen in Rotten oder Schwärmen - so wie sie im Ernstfall operiert hätten.

© Marcus Herbote 81-0954/WR A-10A 81TFW, 92TFS, Gütersloh (15.02.1988) Mit einem ECM-Pod und einer Maverick Training Round bestückt landet diese Thunderbolt der 92TFS aus Bentwaters in Gütersloh. Mit der Zuteilung der A-10A in die einzelnen Staffeln wurden die Maschinen zumindest etwas farbenfroher.

© Marcus Herbote 81-0982/WR A-10A 81TFW, 78TFS, Gütersloh (Juli 1983) Sechs Staffeln des 81Tactical Fighter Wing mit jeweils über 26 Maschinen standen den massiven Panzerverbänden des Warschauer Paktes entgegen. Nach damaligem Standpunkt waren das sicher nicht zuviel! Diese Maschine trägt einen ECM-Pod und eine der Hauptangriffswaffen der Thunderbolt - die Marverick AGM.

© Mario Nowak 82-0654/WR A-10A 81TFW, 78TFS, Gütersloh (03.05.1985) Mit dem weiß abgesetztem "WR" für Woodbridge kam diese A-10A lediglich für einen Durchstart durch den Anflug. Die Piloten des "Panzerjägers" waren bekannt für tiefe An- und Abflüge und enge Wendemanöver in praktisch jeder Höhe!

© Christian Hölscher 82-0658/WR A-10A 81TFW, 78TFS, Gütersloh (31.10.1986) Die Hauptwaffe der A-10A neben der AGM-65 Maverick war sicher die siebenläufige 30mm Kanone in der Nase. Wahlweise konnte man eine Kadenz von entweder 2.100 oder 4.200 Schuß pro Minute wählen.

© Günter Böckmann unid. A-10A 81TFW, Gütersloh (ca. 1986) Die A-10A der sechs Squadrons des 81TFW flogen regelmäßig auch zu zweit an - wie man hier sieht. Meistens handelte es sich dabei auch um einen Durchstart.

Foto torstenn./CC BY-NC-ND 3.0 unid. A-10A 81TFW, 510TFS, Gütersloh (ca. 1989) Oftmals ließen sich die A-10A des 81TFW nur schwer identifizieren. Hier verhindert der Stand der Sonne und die Spiegelung am Leitwerk das Erkennen der Seriennummer.

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