From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der US Army - 295 AvCo

Gastflugzeuge der US Army - 295 AvCo

CH-54A Tarhe

© Günter Grondstein 18449 CH-54A 295AvCo, Gütersloh (05.07.1975) Zum Flugtag am ersten Juli-Wochenende im Jahr 1975 kam auch ein CH-54A Tarhe aus Mainz-Finthen. Die Maschine hat zwei 4.500 WPS Turbinen und kann mit seinem Lasthaken über 9 Tonnen heben. Alternativ ist das Tragen von Containern als 10 Tonnen-Last möglich.

© Günter Grondstein 18449 CH-54A 295AvCo, Gütersloh (05.07.1975) Der Tarhe wurde bei den zivilen Betreibern "Skycrane" genannt und war in Deutschland ein echter Exot unter den schweren Hubschraubern. Er wurde kurze Zeit später vom Boeing-Vertol Chinook ersetzt.

© Günter Grondstein 18449 CH-54A 295AvCo, Gütersloh (05.07.1975) Die Standardstärke der 295AvCo in Wiesbaden waren lediglich 10 Tarhe, alle trugen an der Nase das Wappen einer Patenstadt. In Gütersloh war dieses Muster nicht besonders häufig zu Besuch. Die Reichweite war, besonders mit Last, nicht besonders gut.

© Günter Grondstein 18449 CH-54A 295AvCo, Gütersloh (05.07.1975) Insgesamt wurden lediglich 54 Tarhe der Version A und 37 Maschinen des Typs B gebaut. Mit seiner Reisemarschgeschwindigkeit von knapp 170 km/h und seiner Reichweite von unter 400 km war der CH-54 sicher nicht der agilste Hubschrauber. Mit seinen 9.000 WPS galt er sogar als stärker als die frühen Versionen des CH-53. Das Muster wurde vom Chinook nach und nach abgelöst.

CH-47C Chinook

© Jeff Bell 18516 CH-47C 295AvCo, Gütersloh (23.06.1980) Eine der Aufgaben der amerikanischen Chinook war die Versorgung der Artillerie- und Raketenstellungen der US Streitkräfte. Zu des Einsätzen in der Region gehörte u.a. das Transportieren der Nuklearsprengköpfe vom SAS-Lager in Ostbevern-Schirl bei Warendorf zu den Nike-Hercules-Stellungen der Deutschen, Belgier und Niederländer und den Honest-John-Verbänden - das war ein Grund für den regelmäßigen Besuch mit Fuelstops auf der Basis. Das Special Ammunition Storage verfügte dazu über passende Landeplätze für mehrere Chinooks. Dieser "Chinny" wurde später zu einem CH-47D modifiziert und bekam die neue Serial 89-00142 - er steht immer noch in Ansbach!

© Thomas Westhoff-Düppmann 18533 CH-47C 295AvCo, Gütersloh (15.08.1983) Das Wappen an der Nase identifiziert den CH-47C ganz eindeutig als einen von der 295AvCo aus den Coleman Barracks/Mannheim. Jede der drei amerikanischen Chinook-Einheiten 180AvCo, 205AvCo und 295AvCo war einer anderen Einheit der US Army zugeteilt. Die 180te unterstand direkt der 11Combat Aviation Group und damit direkt der 7Army, die 205 operierte unter dem VCorps und die 295te gehörte zum VIICorps.

© Jeff Bell 22291 CH-47C 295AvCo, Gütersloh (ca. August 1980) Die letzten drei Ziffern der Seriennummer war bei vielen der CH-47C zusätzlich in einem der runden Fenster sichtbar, weil auch scheinbar die Techniker so ihr Problem mit der Erkennbarkeit der Nummer hatten. Heute ist diese Maschine ein MH-47D, trägt die Seriennummer 92-00257 und ist in Fort Indiantown Gap, PA, stationiert.

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