From Die Geschichte des Flugplatz Gütersloh

Visiting-Aircraft: Gastflugzeuge der US Army - 503 AvBn

Gastflugzeuge der US Army - 503 AvBn

UH-1H

© Jeff Bell 10008 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Selten waren die Seriennummern und Schriftzüge an einem amerikanischen Huey so gut zu sehen wie hier. Die einzelne Lycoming T53 Turbine war mir ihren 1.400 WPS unglaublich zuverlässig, Triebwerksausfälle fanden sehr selten statt.

© Jeff Bell 13699 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Dieser Huey war einer von zehn UH-1H vom Hanau Army Airfield, die an dem Wochenende für einen Nightstop landeten. Anscheinend ist das Muster nicht kaputt zu kriegen, der im Jahr 1964 bestellte Hubschrauber fliegt heute noch als N111DR mit Northwest Helicopters, Olympia, Washington!

© Jeff Bell 0-15297 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Bis Ende der 70er Jahre war die östliche Rampe in Gütersloh noch durch Grasflächen unterteilt, diese verschwanden nach der Erneuerung der Betonflächen vollständig. In entsprechenden Abständen zeigten gelbe Markierungen an, wo die Flugzeuge und Hubschrauber abgestellt werden sollten.

© Simon Wallwork 15307 UH-1H 503AvBn, Gütersloh (September 1979) Zwei Hueys des 503Aviation Batallion besuchten die Basis im Herbst 1979. Die Einheit lag damals auf dem heute längst geschlossenen Flugplatz Hanau/Langendiebach östlich von Frankfurt/Main.

© Jeff Bell 16794 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Die acht Bell UH-1H standen während ihres Wochenendbesuchs im äußersten Westen der großen Platte, etwa vor Hangar 2 und 3. Die A Company des 503Aviation Batallion verfügte damals über 16 UH-1H Iroquois und 25 OH-58A Kiowa. Dieser Hubschrauber fliegt heute als 16794 bei der Philippine Air Force von der Basis Zamboanga.

© Jeff Bell 0-16938 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Der Bell UH-1H war zweifellos das Arbeitspferd der US Army Aviation Verbände. Die letzten flugfähigen Exemplare in Deutschland flog das Combat Maneuvre Training Center in Hohenfels.

© Jeff Bell 20216 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Dieser UH-1H bekam nach seiner Army-Zeit als N232SD beim US Dept of State eine neue Aufgabe, danach ging er als FAB749 zur Bolivian Air Force und stürzte bei Churo Ayopaya am 6. Juli 2010 ab.

© Jeff Bell 21754 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Der Bell UH-1 sollte im Vietnam-Krieg nur wenige Jahre halten und praktisch als Wegwerf-Hubschrauber dienen. Den Konflikt hat er überdauert und die Feier seinem hundertjährigem Geburtstag am 20. Oktober 2056 ist nur noch eine Frage der Zeit. Irgendein südamerikanisches oder afrikanisches Land wird das Muster dann sicher noch einsetzen!

© Jeff Bell 21754 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Dieses Zweigespann aus Hanau machte wie so viele Huey einen Fuelstop auf der Basis. Allerdings standen auf der anderen Seite des Fotografen weitere acht UH-1H! Die 21754 fliegt heute mit der Brazilian AF als 8684 von der Basis Manaus-Ponta Pelada.

© Jeff Bell 21786 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Nach einer langen Zeit an vorderster Front kam dieser Huey nach Hohenfels zum CMTC und erhielt als Aggressor eine weitaus interessantere Bemalung.

© Jeff Bell 22328 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Über die Anzahl an Flugstunden, die die Bell UH-1H der Army über Deutschland verflogen haben, kann nur spekuliert werden. Sie dürften aber im Bereich von jenseits einer Million liegen! Der UH-1H 74-22328 steht heute im Store auf dem Temple Draughon Miller Regional Airport in Texas.

© Jeff Bell 22368 UH-1H A/503AvBn, Gütersloh (August 1980) Der damalige US Army UH-1H 74-22368 des 503Avation Batallion aus Hanau fliegt heute mit der Tunisian AF als TS-VVV. Die Einfachheit und Robustheit des Musters ist schier unübertroffen und somit sind zweite oder gar dritte Karrieren in anderen Luftwaffen oder Heeresfliegern möglich.

US Army 8AvBn | Übersicht | US Army 158 AVN

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