Gastflugzeuge der US Army - Sonstige Einheiten
H-34A

© Barry Flahey 42883 H-34A US Army, Gütersloh (1958) Im Hintergrund dieses landenden Choctaw der US Army sieht man die Feuerwehr auf der rechten Seite, sowie den Hangar 5 der 2Group Comm. Flt. inklusive einer Vampire T11 auf der linken Seite.

© Barry Flahey 42883 H-34A US Army, Gütersloh (1958) - Mehrere Choctaw besuchten unsere Basis an diesem Wochenende während einer Übung. Damals war das Fliegen an Sams- und Sonntagen völlig normal.
CH-47C
© Marcus Herbote 22286 CH-47C 205AvCo, Gütersloh (09.08.1984) This Chinook visited Gütersloh together with two other CH-47s of 205Aviation Company from Mainz-Finthen. In the mid eighties the US Army had about 60 Chinooks based on three airfields in Germany. The other two units were 180AvCo in Schwäbisch Hall and 295AvCo in the Coleman Barracks (near Mannheim).
CH-47D
© Martin Fox 61678 CH-47D 205AvCo Gütersloh (ca. 1988) Auch bei diesem Chinook der 205AvCo in Mainz-Finthen lässt sich die Nummer nur bei genauerem Hinsehen erkennen. Die schwierige Erkennbarkeit war leider bei fast allen U.S.Army Hubschraubern der Grund dafür, dass sie auch wenig fotografiert wurden. Dieser CH-47D war zu dem Zeitpunkt ganz neu und mit großer Wahrscheinlichkeit der erste "Delta" auf der Basis!
AH-1S
© Martin Fox unid. AH-1S US Army Gütersloh (September 1987) Die Army hatte verschiedene Verbände mit AH-1 Cobra an der innerdeutschen Grenze stationiert, um im Ernstfall die gepanzerten Verbände des Warschauer Paktes aufhalten zu können. Unter anderem gab es Army Heliports in Feucht bei Nürnberg und Fulda-Sickels. Im Norden dieser „Panzerabwehrkette“ schlossen sich die Einheiten des britischen Army Air Corps und der deutschen Heeresflieger an, im Süden und der Mitte waren es ausschließlich die Bo-105P-Regimenter. Im Hintergrund erkennt man einen SAR UH-1D und eine CF-18 der 409Sqn.
UH-1H
© Marcus Herbote 22337 UH-1H US Army, Gütersloh (Mai 1983) Die meisten der amerikanischen Huey-Besuche liefen wegen der immer schlecht sichtbaren Seriennummer am Leitwerk "unidentifiziert" ab. In den 70er und 80er Jahren war der Bell UH-1 aus dem mitteleuropäischen Luftraum nicht wegzudenken.
© Martin Fox 16429 UH-1H U.S.Army Gütersloh (Mai 1989) Mehrere hundert UH-1H Huey waren in Deutschland in den unterschiedlichsten Einheiten während der 60er, 70er und 80er Jahre stationiert. Nach Gütersloh kamen sie sehr regelmäßig und oftmals auch in Rotten oder Schwärmen. Leider trugen auch die Hueys nur sehr selten Verbandsabzeichen. Im Gegensatz zu den deutschen UH-1D war der Turbinenauslass nach oben gebogen, um die heißen Abgase in den Rotorkreis zu blasen.
OH-58C
© Martin Fox 0-16105 OH-58C US Army Gütersloh (ca. 1987) War die Identifizierung der U.S.Army Hubschrauber aufgrund der schwarzen Nummern auf der olivbraunen Tarnung im Anflug fast gar nicht möglich, war die Zuordnung der Maschinen zu den einzelnen Verbänden aufgrund der fehlenden Einheitswappen erst recht nicht möglich. Aus diesen und anderen Gründen zählen Aufnahmen von Bell Kiowa in Gütersloh wirklich zu den Seltenheiten.
CH-54A

© G. Grondstein 18449 CH-54A 295AvCo, Gütersloh (05.07.1975) Zum Flugtag am ersten Juli-Wochenende im Jahr 1975 kam auch ein CH-54A Tarhe aus Mainz-Finthen. Die Maschine hat zwei 4.500 WPS Turbinen und kann mit seinem Lasthaken über 9 Tonnen heben. Alternativ ist das Tragen von Containern als 10 Tonnen-Last möglich.

© G. Grondstein 18449 CH-54A 295AvCo, Gütersloh (05.07.1975) Der Tarhe wurde bei den zivilen Betreibern "Skycrane" genannt und war in Deutschland ein echter Exot unter den schweren Hubschraubern.

© G. Grondstein 18449 CH-54A 295AvCo, Gütersloh (05.07.1975) Die Standardstärke der 295AvCo in Wiesbaden waren lediglich 10 Tarhe, alle trugen an der Nase das Wappen einer Patenstadt. In Gütersloh war dieses Muster nicht besonders häufig zu Besuch. Die Recihweite war, besonders mit Last, nicht besonders gut.

© G. Grondstein 18449 CH-54A 295AvCo, Gütersloh (05.07.75) - Insgesamt wurden lediglich 54 Tarhe der Version A und 37 Maschinen des Typs B gebaut. Mit seiner Reisemarschgeschwindigkeit von knapp 170 km/h und seiner Reichweite von unter 400 km war der CH-54 sicher nicht der agilste Hubschrauber. Mit seinen 9.000 WPS galt er sogar als stärker als die frühen Versionen des CH-53. Das Muster wurde vom Chinook nach und nach abgelöst.
L-19A

© Barry Flahey 14628 L-19A US Army, Gütersloh (1958) - Ein typisches Beobachtungsflugzeug der Army war in den 50er Jahren die Bird Dog. Nach der Änderung des Bezeichnungssystems der US-Streikräfte im Jahr 1962 bekam das Muster die neue Bezeichnung O-1A.
L-23D

© Barry Flahey 76039 Beech L-23D US Army, Gütersloh (1958) - Maschinen der US Army besuchten häufiger die RAF Station, was später auch unter anderem mit der niederländischen Nike-Stellung in Borgholzhausen zusammen hing. Dort lagerten auch Nuklearsprengköpfe. Ab 1962 wurde die aus der zivlen Twin Baron abgeleitete L-23 in U-8 Seminole umbenannt.
C-12A/C
© Mario Nowak 22261 C-12A HQ USEUCOM , Gütersloh (14.02.1985) Leider trugen die US Army Maschinen nur sehr selten irgendwelche größeren erkennbaren Staffelwappen. Das diese C-12A Huron aber zum Hauptquartier in Stuttgart gehört, ist ziemlich sicher. Sie trägt noch den ursprünglichen Anstrich und war sicher eine der letzten Huron in der Bemalung.
© Thomas Westhoff-Düppmann 22950 C-12A HQ USAREUR Gütersloh (08.03.1982) Noch im ursprünglichen Anstrich kommt die erste Version der langen und erfolgreichen Huron-Familie zur Landung herein. Das Headquarters der US Army in Europe (HQ USAREUR) war zu dem Zeitpunkt in Heidelberg stationiert, die Maschine hatte ihren Heimathorst folglich auf dem Heidelberg Army Airfield. Heute ist der schwierig anzufliegende Flugplatz nur noch ein Army Heliport (AHP) und für Flugzeuge gesperrt. Diese Huron war nur ein jahr später im grauen Anstrich unterwegs.
© torstenn. 22950 C-12C 207AvCo, Gütersloh (21.05.1992) Die 207Aviation Company hatte einige C-12C Huron im Bestand und lag Anfang der 90er Jahre in Heidelberg. Besondere Staffel-Markierungen wurden an den C-12C nicht getragen.
E/U-21A
© Martin Fox 0-18000 U-21A 56AvCo Gütersloh (September 1987) Bei den U-21 Ute war es immer schwierig, die richtige Einheite zu erkennen. Hier dürfte es sich aber um die VIP-Einheit 56Aviation Company aus Coleman/Mannheim gehandelt haben.
© HaPe Merschbrock 18013 U-21A 7SigBde, Gütersloh (1978) Die U-21 Ute basiert auf der zivilen Beech 90 King Air, die weltweit sehr erfolgreich war und als äußerst zuverlässig gilt. Die C-12 Huron gilt als Nachfolger des Musters und war nicht minder erfolgreich.

© W. Stolze 18027 EU-21A 7SigBde, Gütersloh (1980) Flugzeuge und Hubschrauber der fliegenden US Army Verbände gehörten fast zu den täglichen Besuchern auf der Basis. Dies lag nicht zuletzt an den amerikanischen Army-Standorten in Telgte und Ostbevern-Schirl (SAS-Lager). Diese EU-21A gehörte als eine von drei Maschinen zur 7Signal Brigade in Mannheim.
© Thomas Westhoff-Düppmann 0-18027 EU-21A 7SigBde Gütersloh (08.03.1982) Ohne ein Verbandswappen auf den Motorverkleidungen lässt sich die Einheit nur erahnen. Im Jahr 1980 flog das Flugzeug in jedem Fall bei der 7Signal Brigade.
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